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Bitte nicht stolpern: ESG Gensungen/Felsberg muss gegen Absteiger Cloppenburg siegen

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Von: Sebastian Schmidt

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Wieder spielfähig: Rechtsaußen Maxim Schalles, der eine Knieverletzung überwunden hat und mit der ESG Gensungen/Felsberg einen Pflichtsieg über den TV Cloppenburg landen möchte.
Wieder spielfähig: Rechtsaußen Maxim Schalles, der eine Knieverletzung überwunden hat und mit der ESG Gensungen/Felsberg einen Pflichtsieg über den TV Cloppenburg landen möchte. © Richard Kasiewicz

Da waren’s nur noch vier: Vier Mannschaften, die um zwei Plätze in der 3. Handball-Liga kämpfen. Darunter weiterhin die ESG Gensungen/Felsberg, die in der Klassenverbleibsrunde II die Liga aus eigener Kraft halten kann.

Gensungen – Gegner TV Cloppenburg steht vor dem Rückspiel (Sa. 19.30 Uhr, Kreissporthalle, live auf Sportdeutschland.tv) indes bereits als Absteiger fest. „Cloppenburg hat keine schlechte Mannschaft. Irgendwer wird gegen die stolpern, nur bitte nicht wir“, erklärt ESG-Coach Arnd Kauffeld. Dessen Team im Hinspiel souverän mit 32:25 gewann, ehe es einen empfindlichen Rückschlag beim 24:25 gegen den DHK Flensborg kassierte.

Schalles zurück, Feuring fehlt

Im Vergleich dazu erwartet Kauffeld vor allem eine spielerische Steigerung seines Teams. Will gegen die offensive Abwehr Cloppenburgs sehen, „dass wir gut in die Räume gehen, aber auch wieder Bälle auf Außen bekommen“. Da hing auf rechts etwa Jan Hendrik Otto in der Luft und wird gegen den TV vielleicht auf Halbrechts rücken. Denn Cornelius Feuring fällt wegen einer Wadenverletzung kurzfristig aus. Dafür hat Maxim Schalles seine Knieverletzung auskuriert. Bislang trat der Rechtsaußen in der Abstiegsrunde allein als Siebenmeterschütze in Erscheinung. Ungewohnt unsicher dazu, denn in jedem Spiel ließ er zwei Strafwürfe liegen. „Vielleicht hatte er dabei nicht 100 Prozent Vertrauen in sein Knie. Jetzt wird er uns sicher wieder helfen“, betont Kauffeld. Erfreut darüber, dass bei Kapitän Christoph Koch der Rücken kaum noch zwickt, so dass auch er wieder seine ersten Minuten auf der Platte fliegen könnte.

Koch könnte im Mittelblock Jona Gruber und Jannis Kothe entlasten. Denn im Angriff ist Cloppenburg durchaus zu beachten. Das Team von Trainer-Fuchs Leszek Krowicki, der mit den Frauen von Walle Bremen 1994 Europapokalsieger wurde und anschließend bis 1998 die niederländische Nationalmannschaft der Männer trainierte, pflegt einen schnellen Ball. Beim TV reifen mit Spielmacher Thomas Houtepen und Rechtsaußen Tom Zwarthoed zwei hochtalentierte Niederländer. Fixpunkt in der Offensive ist der treffsichere Kreisläufer Ole Harms.

Lob von Cloppenburgs Trainer

„Wir wollen Spaß haben und zeigen, dass wir aus unseren Fehlern gelernt haben“, sagt Krowicki, macht jedoch keinen Hehl daraus, „dass wir nicht gut genug für den Klassenerhalt waren.“ Acht Neue und elf Abgänge hatte er vor der Saison, lässt seine Zukunft weiter offen. Vor dem Gegner hat er großen Respekt: „Das ist eine tolle Truppe mit guter Spielanlage.“ Der sich sein Team wohl in Bestbesetzung stellen kann. Und völlig ohne Druck. (Sebastian Schmidt)

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