Bremmer: „Absolutes Schlüsselspiel“

Bad Wildungen kann Göppingen distanzieren

Hofft heute beim Erstligaspiel in Göppingen auf ihren Einsatz: Die Bad Wildunger Rechtsaußen Vanessa Plümer (rechts), die hier beim Turnier in Melsungen Franziska Penz (Mitte) versetzt hat und gegen Torfrau Lisa Fahnenbruck (Solingen-Gräfrath) trifft.
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Hofft heute beim Erstligaspiel in Göppingen auf ihren Einsatz: Die Bad Wildunger Rechtsaußen Vanessa Plümer (rechts), die hier beim Turnier in Melsungen Franziska Penz (Mitte) versetzt hat und gegen Torfrau Lisa Fahnenbruck (Solingen-Gräfrath) trifft.

Als „absolutes Schlüsselspiel“ stuft Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer die heutige Begegnung (18 Uhr, EWS-Arena) der HSG in Göppingen ein.

Bad Wildungen. Mit einem Sieg in der Ende Oktober wegen einer Coronainfektion einer Frisch Auf-Spielerin verlegten Nachholpartie könnten die Vipers einen sehr großen Schritt in Richtung des zunächst angestrebten Klassenerhalts in der 1. Frauenhandball-Bundesliga machen. Bei einem Erfolg hätte der Tabellenelfte dann acht Punkte Vorsprung auf Rang 14, dem ersten Abstiegsrang, den das gastgebende Team von Trainer Aleksandar Knezevic belegt und könnte von diesem wohl nur noch schwerlich eingeholt werden.

Verlieren die Gäste am Mittwochabend jedoch, könnten sie noch im Januar sich in gefährlichen Gefilden bewegen, weil sie in den restlichen fünf Punktspielen in diesem Monat in Blomberg (9.), gegen Metzingen (13.), gegen den Thüringer HC (16.), gegen Bietigheim (20.) und gegen Neckarsulm (30.) nach dem 28:36 am vergangenen Mittwoch beim Zweiten Borussia Dortmund auf den Rest der sechs Topteams der Liga treffen. „Das Spiel in Göppingen ist für uns die absolut wichtigste Partie im Januar, weil für uns in dem Monat dann nur noch Bonusspiele kommen“, sagt Bremmer und spricht von einem „definitiven Vier-Punkte-Spiel“ .

Wieder mit Mühlner und Blase

Gegenüber dem Restart der Liga in Dortmund kann die Niederländerin wieder auf Kreisläuferin Maxi Mühlner und Rückraumspielerin Marieke Blase nach deren 14-tägiger Coronaquarantäne zurückgreifen. „Man merkt ihnen aber an, dass sie länger nicht mehr trainiert haben“, sagt Bremmer über die beiden Alternativen für den Abwehrinnenblock.

Auf der Rechtsaußenposition will sie erst einmal weiter auf Kira Schnack setzen, obwohl sie mit der Ex-Blombergerin in Dortmund nicht zufrieden war. „Sie hat sich nicht an taktische Anweisungen gehalten“, begründet Bremmer die Auswechslung der Blondine nach nur 14 Minuten. „Ich hoffe, dass sie in Göppingen wieder an ihre starke Leistung beim 32:19-Sieg in Halle im November anknüpft“, sagt Bremmer, die Schnack in Dortmund durch Linksaußen Anna-Maria Spielvogel ersetzt hatte. Deren Position nahm dann Alina Otto ein, weil die zweite Rechtsaußen Vanessa Plümer in der Abwehr „noch zulegen muss“, so Bremmer.

„Göppingen hat sich zuletzt gesteigert und beim 23:24 gegen Oldenburg sehr unglücklich verloren“, sagt Bremmer und sieht es als „Nachteil an“, dass die Gastgeberinnen um die Ex-Vipers Anne Bocka (Tor) und Romy Bachmann-Morf (Rückraum links), „die gegen uns extrem motiviert sein werden“, heute Abend richtig unter Druck stehen. „Die sind angefressen und werden das gegen uns rauslassen wollen“, glaubt die 37-Jährige.

Frisch Auf charakterisiert Bremmer als „körperlich sehr starke und zudem auch sehr erfahrene Mannschaft, die sich durch die Schweizer Nationalspielmacherin Pascale Wyder (Spono Nottwil), „die auch extrem torgefährlich ist“, gut verstärkt habe. (jh)

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