Melsungen III kommt

BSA-Handballer erwarten wurfgewaltigen Gegner 

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Abgezogen: Nicht mehr aufhalten kann der Abwehrspieler das Leder bei diesem Wurf von Julian Scharff (links) im Trikot der TSG Bad Sooden-Allendorf.

Bad Sooden-Allendorf – Noch hat Aufsteiger TSG Bad Sooden-Allendorf keinen Punkt in der Handball-Bezirksoberliga der Männer gewonnen, doch die Stimmung im Team ist laut Trainer Sebastian Neuenroth gut. „Wir haben schon einige Male richtig ordentliche Leistungen gezeigt, es wird auch mit einem Erfolg mal klappen“, ist sich der Coach sicher.

Bad Sooden-Allendorf – Ob das ausgerechnet schon am morgigen Samstag um 16.45 Uhr im soganannten Heimspiel in der Eschweger Heuberghalle gegen die Melsunger TG III der Fall sein wird, erscheint angesichts der Stärke des Rivalen fraglich. „Wir kennen die Melsunger noch aus unseren Vergleichen in der Bezirksliga. In der Besetzung der Mannschaft hat sich meines Wissens nicht viel geändert“, sagt der BSA-Coach.

Sechs von bisher acht bestrittenen Saisonspielen gingen an die Melsunger. Und mit 252 geworfenen Toren erzielte die MT im Durchschnitt mehr als 31 Treffer pro Begegnung.

Da weiß auch Sebastian Neuenroth was im neunten Spiel auf seine Mannschaft zukommt. Er selbst weilt im Urlaub, ist am kommenden und übernächsten Wochenende nicht dabei und wird durch die Routiniers Tim Vogeley und Alexander Klingmann vertreten.

Aufpassen müssen die Gastgeber vor allem auf den tschechischen Kreisläufer im Melsunger Team, der von seinen Mannschaftskameraden immer wieder gesucht wird. „Dazu kommt das schnelle Umschaltspiel unseres Rivalen mit einer Mischung aus erfahrenen und jugen Akteuren“, weiß Neuenroth. Bei der TSG ist Kim Dielenschneider aufgrund einer Erkältung wohl nicht einsatzfähig, sodass Marcus Soter die gesamten 60 Minuten im Tor steht. Auch Lukas Hasselbach fehlt aus beruflichen Gründen.

„Die Ausgangsposition ist klar. Wir haben überhaupt nichts zu verlieren“, sagt Sebastian Neuenroth vor dem Duell gegen den Tabellensechsten. Natürlich hofft man im BSA-Lager auf die Unterstützung der Fans doch Neuenroth weiß auch: „Die Stimmung in der Eschweger Halle ist nicht mit der in unserer Eilse-Sporthalle vergleichbar.“.  eki

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