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Northeimer HC startet am Sonntag mit Derby bei Eintracht Hildesheim ins neue Handballjahr

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Beim Hildesheimer Trainerseminar referierte Bennet Wiegert (Mitte), Meister-Trainer beim SC Magdeburg, über seine Spielphilosophie mit Blick auf Tempo- und Umschaltspiel. Die Praxisbeispiele lieferte er gemeinsam mit dem Drittliga-Team des Northeimer HC.
Beim Hildesheimer Trainerseminar referierte Bennet Wiegert (Mitte), Meister-Trainer beim SC Magdeburg, über seine Spielphilosophie mit Blick auf Tempo- und Umschaltspiel. Die Praxisbeispiele lieferte er gemeinsam mit dem Drittliga-Team des Northeimer HC. © Northeimer HC

Nach vier Wochen Winterpause starten die Drittliga-Handballer des Northeimer HC am Sonntag (17 Uhr) die Jagd auf den Klassenerhalt. Los geht es mit einem Südniedersachsen-Derby beim Tabellendritten Eintracht Hildesheim. Gegen die daheim noch ungeschlagenen Domstädter gehen die Schwarz-Gelben allerdings personell geschwächt ins Spiel.

Northeim – Nachdem das alte Jahr für den NHC mit einer Niederlage gegen die Füchse Berlin II geendet hatte, begann das neue für Trainer Jürgen Bätjer mit zwei Hiobsbotschaften. Jan Mattis Heyken wird bis zum Saisonende ausfallen. Der Rechtsaußen, der zuletzt einen guten Lauf hatte, hat sich beim Skifahren verletzt und wurde noch am Urlaubsort operiert. Umso mehr Druck lastet nun auf Marc Bode, der über eine gute Technik verfügt, aber öfter mit seiner Wurfquote haderte. Dazu muss Bätjer am Sonntag auch auf Spielmacher Finnian Lutze verzichten, der beruflich unabkömmlich ist.

„Keine guten Voraussetzungen, aber wir werden uns damit arrangieren“, sagt der Coach. Trotzdem ist er optimistisch. „Söhre hat einen Punkt aus Hildesheim entführt. Und wenn wir an unser Limit gehen, dann ist vielleicht auch für uns eine Überraschung drin.“ Die Spielpause hatte auch gute Seiten für die Northeimer. Rick Harder schaffte es nach seiner langwierigen Knöchelverletzung zurück ins Mannschaftstraining und könnte gegen Hildesheim Malte Wodarz entlasten, der zuletzt mit einer Bauchmuskelzerrung spielen musste. Trotz der personellen Rückschläge sieht Bätjer die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte positiv. „Ob als Spieler oder Trainer: Es hat immer Spaß in Hildesheim gemacht. Und der Druck liegt eindeutig nicht bei uns. Wir wollen gewinnen, Hildesheim muss es.“

Für die Gastgeber hat die Partie eine immense Bedeutung. Mit bereits drei Niederlagen und zwei Remis steht die Eintracht nur auf Platz drei. Allerdings soll wenigstens Rang zwei her, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigt. Zuletzt gab es eine herbe Pleite im letzten Punktspiel 2022 beim Vorletzten in Bayreuth. Die Franken unterbanden die Hildesheimer Angriffsversuche mit einer aggressiven Abwehr und waren deutlich stärker im Spiel Mann gegen Mann. Verein und Trainer Daniel Deutsch haben daher sechs Siege in den letzten Heimspielen als Ziel ausgegeben, um noch Chancen auf eine Rückkehr in die 2. Bundesliga zu haben. Stolpern gegen den NHC ist daher für die Eintracht streng verboten.  (Axel Janßen)

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