3. Liga: Los geht es Sonntag um 17 Uhr

Northeimer HC tritt zum letzten Spiel des Jahres in Hildesheim an

Das Hinspiel gegen Hildesheim fand in der S-Arena in Göttingen statt. Am Ende setzte sich der Favorit mit 27:21 durch. Hier klatscht Christian Stöpler beim Einlaufen mit seinen Teamkameraden ab.
+
Das Hinspiel gegen Hildesheim fand in der S-Arena in Göttingen statt. Am Ende setzte sich der Favorit mit 27:21 durch. Hier klatscht Christian Stöpler beim Einlaufen mit seinen Teamkameraden ab.

Erst Vinnhorst, jetzt Hildesheim: Nach der unglücklichen 28:29-Niederlage gegen den Tabellenführer steht Handball-Drittligist Northeimer HC am Sonntag ab 17 Uhr bei Eintracht Hildesheim die nächste Nagelprobe bevor.

Northeim - Kein leichtes Unterfangen im letzten Spiel des Jahres für die Crew von Trainer Carsten Barnkothe, die aktuell als Siebter die erste Mannschaft wäre, die in die Abstiegsrunde muss.

Die knappe Heimniederlage gegen die Vinnhorster war lange Gesprächsthema bei den Northeimern, die den Blick aber mittlerweile nach vorn richten. Torwart Glenn-Louis Eggert: „Einen Punkt hätten wir letzten Samstag sicherlich verdient gehabt, aber immerhin haben wir viel Selbstvertrauen getankt und freuen uns jetzt auf Hildesheim. Wir haben schon beim Hinspiel in der Göttinger Sparkassen-Arena eine gute Partie geliefert. Jetzt wollen wir noch einen drauflegen.“

Torwarttrainer Stephan Klein ist erfreut über die zuletzt starken Leistungen seiner Keeper. „Wir haben viel an der Zusammenarbeit von Abwehr und Torwart gearbeitet, was nun gute Erfolge zeigt.“ Eggert, der wie die gesamte Mannschaft gegen Vinnhorst das beste Spiel der Saison gezeigt hat, fordert nun ebenso wie Trainer Barnkothe volle Konzentration über die gesamten 60 Minuten. „Wichtig ist Konstanz über die komplette Spieldauer“, unterstreicht der Coach, der in der Nachbereitung des Vinnhorst-Spiels nur wenig Kritikpunkte hatte. „Im Überzahlspiel haben wir noch Potenzial, das wir bisher nicht ausschöpfen. In der zweiten Welle waren wir zu oft im Eins gegen Eins gebunden. Da müssen wir taktisch flexibler agieren“, zeigt Barnkothe seinem Team Handlungsmöglichkeiten auf. Ansonsten freuen sich Mannschaft und Trainer auf die nahende Pause. „Es zwickt hier und da. Aber beim letzten Spiel des Jahres sind so gut wie alle Spieler an Bord.“

Bei der Hildesheimer Eintracht läuft das Projekt Aufstieg bisher fast problemlos. Mit 20:2 Punkten stehen die Grün-Weißen aktuell zwar nur auf Rang drei der C-Staffel, haben aber dank dreier Nachholspiele beste Chancen auf einen der beiden ersten Plätze, die zur Aufstiegsrelegation berechtigen. Für das Team von Trainer Jürgen Bätjer gab es bisher nur eine Niederlage – pikanterweise gegen Mitkonkurrent Vinnhorst. Im letzten Derby des Jahres sollen die Punkte allerdings in der Volksbank-Arena bleiben, wobei Bätjer auch auf das Publikum setzt. 690 Fans waren zuletzt beim Sieg gegen den HSV Hannover dabei. Gegen den NHC sollen es noch mehr werden. (Axel Janßen)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.