3. Liga: Erster Erfolg nach zuvor drei Niederlagen

Northeimer HC besiegt SC DHFK Leipzig II mit 33:31

Eine starke Partie lieferte Northeims Jan-Niklas Falkenhain, der hier den Leipziger Abwehrspieler Hendrik Hanemann aussteigen ließ.
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Eine starke Partie lieferte Northeims Jan-Niklas Falkenhain, der hier den Leipziger Abwehrspieler Hendrik Hanemann aussteigen ließ.

Eine sensationelle Angriffsleistung in der ersten Halbzeit und im letzten Drittel ein starker Yannis Pätz im Tor.

Einbeck - Beim 33:31 (19:15)-Sieg von Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstagabend gegen den SC DHFK Leipzig II sicherten die Routiniers im Team und Neuzugang Pätz zwei wichtige Punkte.

So hatte sich Coach Carsten Barnkothe das Spiel vorgestellt: Wechsel um Wechsel zog der stark aufgelegte Jan-Niklas Falkenhain, der Ball lief gut und sicher durch die Northeimer Reihen. Malte Wodarz, wieder überragend auf allen Positionen, zog die Leipziger Abwehr auf sich, sodass die Außen mehr Raum bekamen – Sören Lange und Christian Stöpler dankten es.

5:1 hieß es nach sieben Minuten, dann kamen die Sachsen besser ins Spiel. Die Northeimer Abwehr zeigte sich bei gegnerischen Schlagwürfen verwundbar: Elias Gansau (7 Tore) und Jonas Hönicke (8) fanden die Lücken in der NHC-Deckung, Leipzig blieb mit drei oder vier Toren Rückstand dran. Dank der bisher besten Angriffsleistung der Saison war die 19:15-Pausenführung jedoch vollauf verdient.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gastgeber ein anderes Gesicht: Schlendrian in der Abwehr, Fehler beim Abschluss. Beim 20:19 (36.) schnupperte Leipzig Morgenluft. Paul Hoppe vom Kreis sowie Stöpler und Lange von außen stellten wieder einen Drei-Tore-Vorsprung her (22:19/40.). Der hielt nicht lange. Beim Leipziger 25:24-Anschlusstreffer sieben Minuten später ordnete Barnkothe das Team neu und brachte Jannes Meyer. Trotzdem glich Leipzig aus und schien beim 26:25 eine Minute später sogar das Spiel zu kippen. Barnkothe schickte nun Pätz ins Tor, der prompt spektakulär einen Tempogegenstoß entschärfte.

Jetzt kam beim NHC die Zeit der Routiniers: Wodarz gelang der Ausgleich, Paul-Marten Seekamp kämpfte sich durch die Leipziger Abwehr, Paul Hoppe griff sich ein Zauber-Zuspiel von Seekamp und rollte den Ball um den Leipziger Torwart zum 28:26. Nach Langes 29:26 schien das Duell entschieden, aber Hönicke und Gansau verkürzten auf 29:30 aus Leipziger Sicht. Zudem schickten die Schiedsrichter nun Wodarz auf die Bank. Erneut eine gute Kombination von Seekamp und Hoppe - 31:29! Stöpler schaffte erneut einen direkten Wurf ins leere Tor – 32:29. Falkenhain erhöhte elegant auf 33:30. Das war die Entscheidung.

„In den ersten 30 Minuten war der Angriff überragend, in der zweiten Halbzeit fehlte der Deckung der Biss. Pätz hat klasse gehalten“, bilanzierte Barnkothe.

NHC: Eggert, Pätz – Pogadl, Meyer, Schuster 1, Lange 3/2, Seekamp 3, Neufing, Hoppe 5, Sültmann, Bode, Stancic, Buhinicek, Falkenhain 4, Stöpler 6, Wodarz 9  (Axel Janßen)

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