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Derby in der Domstadt: SV Germania Fritzlar erwartet Erzrivale SG 09 Kirchhof

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Von: Sebastian Schmidt

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Leidenschaftlich: Fritzlars Spielmacherin Luisa Krüger (hier im Spiel gegen die HSG Blomberg-Lippe).
Leidenschaftlich: Fritzlars Spielmacherin Luisa Krüger (hier im Spiel gegen die HSG Blomberg-Lippe). © Richard Kasiewicz

Das weckt Emotionen: Es ist Derbyzeit in der 3. Liga der Frauen. Zum 14. Mal messen sich die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar mit denen der SG 09 Kirchhof (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle Fritzlar).

Fritzlar – Verbunden mit einem guten Omen für die Gäste, denn in vier der zuvor sechs gemeinsamen Spielzeiten stand am Ende der Aufstieg für Kirchhof. Auch mit acht Derbysiegen bei zwei Unentschieden und drei Fritzlarer Erfolgen hat die Spielgemeinschaft aus dem Melsunger Ortsteil die Nase vorn.

Somit kann die Germania am Sonntag eigentlich nur gewinnen. „Wir haben eine andere Zielsetzung als Kirchhof. Wir sind auf einem guten Weg“, erklärt Fritzlars Trainer Lucky Cojocar, der kürzlich seinen Vertrag bis 2024 verlängerte und bereits den halben Kader für die Saison 2022/23 fix beisammen hat. Dieser soll sich weiterhin in der 3. Liga beweisen. Mit 14:10-Punkten haben die Domstädterinnen als Tabellenfünfter beste Karten, um am Ende unter die ersten Sechs zu kommen, was den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde.

Fritzlars junge Spielerinnen sind Stützen

Das wäre für den zweifachen Drittliga-Meister ein großer Erfolg. Denn Fritzlar meistert seinen historisch größten Umbruch mit jungen Spielerinnen aus der Region. Torfrau Paula Küllmer (22), die Rückraumspielerinnen Luisa Krüger (20), Chantal Reimbold (21) und Melina Hahn (16) sowie Rechtsaußen Hannah Berk (18) sind längst nicht mehr aus dem Team wegzudenken.

Noch mehr neue Spielerinnen hatte Erzrivale Kirchhof vor der Saison nach dem Abstieg einzubauen. Die wurden allerdings unter professionellen Bedingungen aus Spanien, Dänemark und Italien verpflichtet. Allen voran hat dabei die italienische Nationalspielerin Angela Cappellaro voll eingeschlagen und gilt als beste Kreisläuferin der Liga. Mit Stärken im Angriff und in der Abwehr, die der SG vor der kurzen Weihnachtspause zu einem 30:24-Triumph im Hit gegen den TV Hannover-Badenstedt verhalfen. Diese Galavorstellung ist der neue Maßstab für die Mannschaft von Trainer Dragos Negovan. „Da waren wir sehr, sehr diszipliniert. Wir wollen weiter um den Aufstieg mitspielen und müssen an diese Leistung anknüpfen“, sagt der Rumäne. (Sebastian Schmidt)

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