Landesliga Männer: Northeims Reserve tritt Samstag gegen den MTV Moringen an

Derby um Platz eins

Und Wurf: Im Derby bei der HSG Plesse-Hardenberg behielt der Northeimer HC mit Patrick Ronnenberg (rechts) zuletzt die Oberhand. Hier lässt er Plesses Fabian Lebensieg (10) keine Abwehrchance. Samstag kommt der MTV Moringen zum NHC. Archivfoto: kn

Northeim. Das zweite Derby in Folge bestreitet die Reserve des Northeimer HC in der Handball-Landesliga der Männer. Am Samstag ist ab 17 Uhr der MTV Moringen zu Gast in der Schuhwallhalle.

Eine spannende Konstellation bildet den attraktiven Rahmen für das Duell der Kreisrivalen. Northeims Reserve sonnt sich nach dem Sieg bei Plesse-Hardenberg II am vergangenen Wochenende wieder auf Platz eins. Der MTV verlor zwar zuletzt in Geismar, könnte sich aber mit einem Sieg in der Schuhwallhalle selbst an die Spitze katapultieren.

Trend fortsetzen

An die Duelle aus der Vorsaison erinnert sich Northeims Karsten Bode nicht so gern. „In Moringen haben wir ganz deutlich verloren. Im Rückspiel war es schon etwas besser. Ich hoffe, dass wir diesen Trend fortsetzen und diesmal gewinnen“, erklärt der 24-Jährige.

Er kam vor drei Jahren aus Moringen zum NHC und hat den Wechsel nicht bereut. „Es wird auf jeden Fall interessant“, freut sich Bode auf das Derby. Seine bisherigen Leistungen in dieser Saison bezeichnet er dagegen als durchwachsen. „Aber ich komme auch relativ wenig zum Einsatz und wünsche mir natürlich, dass es ein bisschen mehr wird.“ Am liebsten gleich gegen den Ex-Club. „Wir stellen uns auf ein schnelles Spiel ein. Moringen hat ein junges Team, das viel Tempo macht. Aber der MTV befindet sich noch im Umbruch und ist vielleicht noch nicht so konstant. Das könnte ein Vorteil sein.“

Hier sieht auch Moringens Marvin Goldmann eine Problemzone. „Ich halte es zwar durchaus für möglich, dass wir oben mitspielen. Aber durch den Umbruch wird es schwer. Wir müssen viele junge Spieler einbauen.“

Dazu zählt auch der Youngster selbst. Er absolviert derzeit seine erste komplette Saison im Herrenbereich. Und das gleich auf der nicht ganz unwichtigen Position des Spielmachers. „Es ist schon ein deutlicher Unterschied zur Jugend zu erkennen. Das Spiel ist viel körperbetonter.“

„Das wird spannend“

Als steigerungsfähig umschreibt der talentierte 19-Jährige nicht nur sein eigenes Spiel, sondern auch das der Mannschaft. „Vor allem das Zusammenspiel im Positionsangriff muss besser werden“, betont der junge Regisseur, der ebenfalls dem Derby entgegenfiebert.

„Ich rechne mit einem richtigen Kracher. Beide Teams liegen sehr eng beieinander. Das wird sicher ziemlich spannend werden am Samstag.“ (zys) Fotos:  zys

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