2. Bundesliga:

Die SG 09 Kirchhof und der Griff nach dem Strohhalm

Banger Blick: Greta Kavliauskaite und die SG 09 Kirchhof haben den direkten Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand. Nur ein Sieg über Wuppertal hält die Hoffnung am Leben.
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Banger Blick: Greta Kavliauskaite und die SG 09 Kirchhof haben den direkten Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand. Nur ein Sieg über Wuppertal hält die Hoffnung am Leben.

Jetzt stehen für die SG 09 Kirchhof „Strohhalm-Spiele“ an. Bis zu fünf Partien, in denen sich der heimische Handball-Zweitligist noch den Klassenerhalt erkämpfen kann. Drei davon sind Punktspiele.

Kirchhof – Zunächst das Kellerduell gegen den TVB Wuppertal (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen, live auf Sportdeutschland.tv). „Wir haben noch Hoffnung, dass wir diesen letzten Strohhalm greifen können. Wir müssen wir jetzt die nächsten beiden Heimspiele gewinnen und dann hoffen, dass unsere Konkurrenten patzen“, skizziert SG-Coach Martin Denk das Szenario. Denn am kommenden Donnerstag (16 Uhr, Sportdeutschland.tv) steht mit dem Spiel gegen die TG Nürtingen der nächste Vergleich in Melsungen mit einem der beiden verbliebenen Gegner im Kampf gegen den Relegationsrang bevor. Bei vier Punkten und in der Tordifferenz 37 Treffer Rückstand auf Wuppertal sowie deren drei Zähler und sogar 53 Tore hinter Nürtingen (das noch drei Nachholspiele hat) kann allerdings das zarte Pflänzchen Hoffnung schon am Samstagabend verblühen.

Trainer Denk nimmt „Profis“ in die Pflicht

Immerhin droht von unten (fast) keine Gefahr, weil die HSG Freiburg sportlich nicht mehr zu retten ist und der HC Rödertal sechs Punkte und 15 Tore hinter Kirchhof liegt. Deren Trainer hat das gleiche Personal wie beim unnötigen 25:28-Rückschlag in Harrislee zur Verfügung. Und plant auch keine Änderungen. „Wir müssen noch mehr eine Einheit werden, der sich jeder unterordnet. Da wir derzeit leider keine Teambuilding-Maßnahmen machen dürfen, müssen wir das auf der Platte regeln“, betont Denk und nimmt dabei besonders die „Profis“ in die Pflicht.

Angefangen bei Torfrau Frederikke Siggaard, die sich ein heißes Fernduell mit der ebenso formstarken Wuppertalerin Dana Centini liefert, über Kapitänin Diana Sabljak, Abwehrspezialistin Greta Kavaliauskaite bis hin zu Spielmacherin Mariel Beugels, die mit ihren extremen Leistungsschwankungen das größte Rätsel im Kader ist. Zudem erwartet Denk, dass Vorkämpferin Jana Schaffrick am Kreis mehr als zuletzt ein Faktor wird: „Wir müssen die Zweikämpfe hinten wie vorne gewinnen, um Wuppertal unter Druck zu setzen. Wir wollen verhindern, dass sie bei uns den Sack zumachen.“ (Sebastian Schmidt)

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