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3. Handball-Liga Ost: Eintracht Baunatal freut sich auf Heimspiele

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Von: Wolfgang Bauscher

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Kommt immer besser in Schwung: Baunatals Phil Räbiger (links), hier gegen Steffen Schröter von Hannover Burgwedel, soll auch gegen Hildesheim tragende Rollen in Abwehr und Angriff spielen.
Kommt immer besser in Schwung: Baunatals Phil Räbiger (links), hier gegen Steffen Schröter von Hannover Burgwedel, soll auch gegen Hildesheim tragende Rollen in Abwehr und Angriff spielen. © Andreas Fischer

Vor den Spieler des GSV Eintracht Baunatal liegt ein regelrechter Heimspielmarathon: Heute kommt Hildesheim, danach folgen drei weitere Begegnungen zuhause.

Baunatal – Das letzte Heimspiel fand vor drei Wochen statt. Und zuhause traten sie in dieser Saison überhaupt erst zweimal an, auswärts bereits fünfmal. „Umso größer ist die Freude, dass wir nun endlich wieder vor eigenem Publikum auflaufen können“, sagt Phil Räbiger, Rückraumspieler des GSV Eintracht Baunatal, vor dem Duell der 3. Handball-Liga Ost gegen den HC Eintracht Hildesheim (Samstag, 18 Uhr, Rundsporthalle).

Die langen Auswärtsfahrten der bisherigen Saison waren kräftezehrend

Und schließlich bleibt es ja nicht bei diesem einen Auftritt in heimischer Umgebung. In den Wochen darauf folgen Heimspiele gegen die Sportfreunde Söhre, den HC Erlangen II und Haspo Bayreuth, ehe die Baunataler zur Partie beim Northeimer HC am 29. November erstmals wieder auf Reisen gehen.

Die langen Auswärtsfahrten der bisherigen Saison hatte schon Trainer Dennis Weinrich als kräftezehrend bezeichnet. Räbiger sieht es ähnlich. „Das waren schon Situationen, die wir so nicht kannten. Vorher in der Weststaffel hatten wir zwar auch wenig kurze Anreisen, aber auch keine sehr langen“, sagt der 32-Jährige.

Die Kontrahenten haben es mehr oder weniger in sich

Umso mehr wollen die Baunataler nun die vier Partien in der Rundsporthalle genießen. Und am liebsten acht Punkte holen. Was freilich nicht leichtfallen dürfte. Zwar steht Bayreuth am Tabellenende, aber die anderen Kontrahenten haben es mehr oder weniger in sich. „Hildesheim war zuletzt immerhin in der Aufstiegsrunde, Erlangen II Staffelsieger“, blickt Räbiger zurück. Der heutige Gegner holte bisher 8:6 Punkte, der GSV 6:8. Mit einem Sieg zöge Baunatal gleich.

„Dann wären wir wieder da, wo wir hin wollen, im gesicherten Mittelfeld“, sagt Räbiger. Nach eigenem Bekunden fehlt es ihm noch immer an „Grundausdauer und Kraftstabilität“.

Lange zu schaffen machten ihm Achillessehnenbeschwerden, Zerrungen und die Nachwirkungen einer von ihm geleisteten Stammzellenspende. „Ich fühle mich dann zwar nicht megaschlapp, aber es reicht eben in einer solchen Liga nicht, wenn man nur bei 80 Prozent ist“, erklärt der Rechtshänder.

Einige Baunataler wurden lange durch Verletzungen und Erkrankungen ausgebremst

Spielte Räbiger, seit 13 Jahren beim GSV, vor einigen Wochen wegen fehlender Fitness nur in der Abwehr, so tritt er nun immer stärker auch wieder in der Offensive in Erscheinung. Wie nicht zuletzt seine sieben Treffer vor einer Woche in Berlin belegen.

So wie Räbiger erreichen auch andere Baunataler Sorgenkinder, die lange von Verletzungen und Erkrankungen ausgebremst worden waren, allmählich wieder den erforderlichen Fitnessgrad. Aller Voraussicht nach kann Trainer Dennis Weinrich gegen Hildesheim auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Mit der anderen Eintracht erwartet Räbiger einen unbequemen Rivalen, „der international geprägt ist und finanziell andere Möglichkeiten hat als wir“. Der HC wird seit dieser Spielzeit vom früheren Bundesligaspieler Daniel Deutsch trainiert, den es nach fünf Jahren beim VfL Potsdam in den Raum Hannover zurückzog. Bei den Brandenburgern war der 40-Jährige als Cheftrainer sowie als Co-Trainer von Bob Hanning tätig. (Wolfgang Bauscher)

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