Eintracht-Handballer wollen feiern

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In der Zange: Baunatals Kreisläufer Leo Helbing (Mitte) – hier im Spiel gegen Elbflorenz – wird sich auch am Samstag wieder durchkämpfen müssen. 

Die Weihnachtsfeier wollen sie sich nicht vermiesen lassen. Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal empfangen am Samstag (18 Uhr/Rundsporthalle) die HSG Groß Bieberau-Modau zum letzten Heimspiel des Jahres.

„Da wollen wir vor eigenem Publikum natürlich noch einmal unsere bestmögliche Leistung bringen, um dann auch die Weihnachtsfeier genießen zu können“, sagt Leo Helbing. Der 19-Jährige aus der Baunataler Jugend hat nach dem Ausfall von Felix Rehberg die Position des Kreisläufers übernommen und es dabei im Laufe der letzten Spiele immer besser gelernt, sich durchzusetzen. „Felix ist einer der besten Kreisläufer in der Liga. Das sind schon recht große Fußstapfen, in die ich da trete“, sagt Helbing.

Zuletzt hat er als Kreisläufer regelmäßig seine Tore gemacht. „Ich will weiter an meinem Körper arbeiten, um mich besser durchsetzen zu können“, sagt Helbing, der zu Beginn der Saison nicht damit gerechnet hatte, regelmäßig in der dritten Liga eingesetzt zu werden.

So auch gegen den Tabellenfünften Bieberau-Modau. „Nach der Niederlage im Hinspiel sind wir auf alle Fälle gewarnt“, sagt GSV-Trainer Dennis Weinrich, der aktuell Gespräche über Vertragsverlängerungen führt und keine guten Erinnerungen an das Spiel gegen die Südhessen hat. „Die haben uns mit ihrem 5:1-System verrückt gemacht, aber wir haben das in einigen Videos analysiert und sollten dieses Mal besser gewappnet sein“, sagt Weinrich, dessen Schützlinge dieses Mal nicht vom vorgezogenen Abwehrspieler auf der rechten Gäste-Seite überrascht werden sollen.

Auch den Totalausfall von der 19:30-Niederlage gegen Leutershausen habe man inzwischen aufgearbeitet und neues Selbstvertrauen getankt. „Ich sehe uns als leichten Favoriten“, sagt Weinrich.

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