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„Ein Derby verliert man nicht“: Der Northeimer HC empfängt am Samstag Eintracht Baunatal in Einbeck

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Deni Scopic und Co setzten sich beim vergangenen Heimspiel gegen den SC Magdeburg II knapp durch. Samstag kommt Baunatal nach Einbeck.
Deni Scopic und Co setzten sich beim vergangenen Heimspiel gegen den SC Magdeburg II knapp durch. Samstag kommt Baunatal nach Einbeck. © Hubert Jelinek

Nach den schweren Duellen mit drei Spitzteams bekommen es die Handballer des Northeimer HC in der 3. Liga nun wieder mit einem Kontrahenten aus der tabellarischen, aber auch regionalen Nachbarschaft zu tun. Das Kräftemessen am Samstag mit GSV Eintracht Baunatal hat Derbycharakter. Der Anpfiff in der Einbecker Stadionsporthalle ist für 18 Uhr vorgesehen.

Northeim – Mit unterschiedlichen Ergebnissen gingen die Teams aus dem letzten Spieltag. Während sich der NHC nach ausgeglichener erster Hälfte in Aue doch deutlich 23:32 geschlagen geben musste, landete die Eintracht einen 33:27-Heimsieg über den Vorletzten Bayreuth. Damit hat der Neunte bereits fünf Zähler Vorsprung auf Northeims Handballer.

Die stehen bis zum Jahreswechsel vor bedeutsamen Wochen. Gegen Baunatal, Werder und die Füchse Berlin II sollen idealerweise sechs Punkte her, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. „In den letzten Begegnungen konnten wir eigentlich befreit aufspielen. Jetzt ist die Situation vom Kopf her eine andere. Das sind Muss-Spiele“, erklärt Jürgen Bätjer, der sich in spielerischer Hinsicht allerdings keine Sorgen macht. „Wir haben gegen jede Mannschaft eine Idee und spielen ein klares System.“ In der Deckung stehe man ordentlich. Die Torhüterleistung stimme. „Aber manchmal sind wir mit dem Ball zu naiv, treffen häufig nicht die richtigen Entscheidungen. Und im Abschluss sind wir nicht von allen Positionen konsequent genug.“

Das soll sich gegen Baunatal ändern. „Das ist ein Derby. Und die erste Regel in einem Derby ist: Das verliert man nicht“, schreibt Northeims Trainer seinen Schützlingen ins Stammbuch. „Der Gegner verfügt über viele gute Einzelspieler. Die müssen wir in Schach halten.“ Namentlich gelte das für den herausragenden Mittelmann Marvin Gabriel, Wurfmaschine Phil Räbiger und Kevin Trogisch. „Das ist schon eine starke Rückraumreihe. Auch die Außen sind sehr erfahren und spielen schon lange höherklassig.“ Und man dürfe auch nicht vergessen, dass man auf einen Gegner treffe, der in der Lage sei, einen deutlich höheren Trainingsaufwand zu betreiben.

Genug hat Bätjer vom Schulterklopfen nach vielen Spielen, in denen man lange auf Augenhöhe agiert, dann aber doch deutlich verliert. „Das nervt mich.“ Die Voraussetzungen, dass Bätjer am Samstag nach dem Abpfiff nicht genervt ist, sind zumindest in personeller Hinsicht günstig. Voraussichtlich kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen.

Ein besonderes Schmankerl hält der NHC für seine Fans bereit. Wer sich ein Ticket für das Baunatal-Spiel kauft (Online-Verkauf läuft über Internetseite des Vereins), erhält eine Woche später für das Heimspiel gegen Werder 50 Prozent Rabatt. Der Besuch in Einbeck am Samstag lohnt sich also doppelt. (Andreas Schridde)

northeimerhc.de

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