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Letztes Spiel des Jahres: Der Northeimer HC empfängt in Einbeck die Füchse Berlin II

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Beim jüngsten Heimspiel gegen Werder hatten Trainer Jürgen Bätjer und sein Team alles im Griff. Auch in Oranienburg wurde gewonnen. So soll es am Samstag nach Möglichkeit weitergehen.
Beim jüngsten Heimspiel gegen Werder hatten Trainer Jürgen Bätjer und sein Team alles im Griff. Auch in Oranienburg wurde gewonnen. So soll es am Samstag nach Möglichkeit weitergehen. © Hubert Jelinek

Sechs Punkte aus den kommenden drei Begegnungen hatte Jürgen Bätjer, Trainer der Drittliga-Handballer des Northeimer HC, nach der enttäuschenden Niederlage gegen Baunatal gefordert. Nach Erfolgen gegen Werder und Oranienburg ist sein Team im Soll. Gibt es nun den dritten Sieg in Serie? Diese Frage wird Samstag beantwortet, wenn es ab 18 Uhr in Einbeck gegen die Füchse Berlin II geht.

Northeim – Die Partie ist ein doppelter Abschied. Die 60 Minuten sind die letzten des Jahres. Zugleich tritt der NHC zum letzten Mal in dieser Saison in Einbeck zu einem Heimspiel an. Im neuen Jahr geht es dann wieder in der Northeimer Schuhwallhalle rund.

„In der Hinrunde haben wir magere fünf Punkte geholt. Da bleibt keine Zeit zum Feiern“, berichtete Bätjer nach dem Sieg in Oranienburg. Der NHC-Erfolg hinterließ auch beim Gegner bleibenden Eindruck. Trainer Christian Pahl und der Verein trennten sich. Trotz eines hochkarätigen Kaders steckt Oranienburg - wie Northeim - im Abstiegskampf und sucht nun einen neuen Coach.

Das Duell am Samstag gegen den Bundesliga-Nachwuchs der Füchse Berlin hat enorme Bedeutung. Gleich drei Vereine rangieren mit zwei Punkten vor dem NHC: die Sportfreunde Söhre, die auf die punktgleichen Bernburger treffen, und Oranienburg, das zum Tabellenzweiten nach Erlangen muss. Mit einem Sieg wäre das Bätjer-Team wieder mittendrin im Kampf um den wichtigen zehnten Platz, der den direkten Klassenerhalt bedeutet.

Bei der 35:40-Hinspielniederlage lag der NHC schnell 4:10 zurück. Malte Wodarz und Glenn-Louis Eggert, die auch gegen Oranienburg die entscheidenden Szenen hatten, sorgten jedoch für ein ausgeglichenes Pausenergebnis (19:19). Auch nach dem Seitenwechsel blieb der NHC bis zum 30:30 in Reichweite, doch dann hakte es in der Offensive. Der NHC öffnete die Abwehr, was den Füchsen den entscheidenden Vorsprung brachte. Doch mittlerweile hat sich die Abwehr um Joe Schuster gesteigert. Kassierte Northeim in den ersten Spielen oft deutlich mehr als 30 Tore, musste Keeper Eggert zuletzt seltener hinter sich greifen. Bätjer bescheinigt seinem Team daher durchaus Siegchancen, zumal Spielmacher Finnian Lutze unter der Woche einige Sonderschichten einlegen konnte. Der Polizist hatte zuletzt berufsbedingt wenig trainiert. Doch auch er freut sich über die nahende Weihnachtspause, in der das eine oder andere Wehwehchen auskuriert werden kann.

Weihnachtsfeier

Nach dem Spiel veranstaltet der NHC in der Stadionhalle seine Weihnachtsfeier, zu der Fans, Spieler, Trainer und Sponsoren eingeladen sind.  (Axel Janßen)

northeimerhc.de

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