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Ein „Lernspiel“ vor der heißen Phase für die ESG Gensungen/Felsberg bei den SGSH Dragons

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Von: Sebastian Schmidt

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Hinein ins Vergnügen: Heinrich Wachs (beim Wurf vor Opladens Hendrik Rachow) und Tom Küllmer wollen sich mit der ESG Gensungen/Felsberg am Samstag im Spiel bei den SGSH Dragons beweisen.
Hinein ins Vergnügen: Heinrich Wachs (beim Wurf vor Opladens Hendrik Rachow) und Tom Küllmer wollen sich mit der ESG Gensungen/Felsberg am Samstag im Spiel bei den SGSH Dragons beweisen. © Pressebilder Hahn

Fünf Wochen Pause haben ein Ende: Die Drittliga-Handballer der ESG Gensungen/Felsberg sind wieder gefordert. Beim Tabellendritten SGSH Dragons (Sa. 19.30 Uhr, Sporthalle Halver), der vor zwei Tagen noch ein Spitzenreiter war. Doch nach dem Rückzug des Leichlinger TV hat sich an der Ausgangslage einiges getan.

Gensungen – Mit der Konsequenz, dass ESG-Coach Arnd Kauffeld umdenken muss. Den Auftakt in Nordrhein-Westfalen versteht er zwar weiterhin als „Lernspiel“. Doch weil das für den 22. Januar angesetzte Heimspiel gegen Leichlingen hinfällig ist, heißt es auch „einspielen“ für die abschließenden sechs Partien. Denn mit dem Vergleich am 29. Januar bei der SG Menden beginnt die entscheidende Saisonphase. „Wir hatten jetzt zwei richtig gute Trainingswochen“, lobt Kauffeld seine Schützlinge, die beim 27:27 gegen den TuS Opladen vor der Pause Selbstvertrauen tanken konnten.

Zumindest zwei Akteuren winken nun mehr Einsatzzeiten: Nino Jedinak und Tom Küllmer. „Bei Tom ist alles eine Frage der Kondition. Aber er erarbeitet sich immer mehr Chancen und wir müssen ihn noch weiter einbinden“, betont der Coach. Auch mit Blick darauf, dass Stamm-Kreisläufer Christoph Koch Rückenschmerzen plagen. Jedinak indes hat seine Leidenszeit beendet. Ist endlich fit, nachdem der Sommer-Neuzugang mit einer Schulterverletzung aus Melsungen gekommen war. Kauffeld lobt den „Handballverstand“ des 22-Jährigen und sieht in ihm einen Hoffnungsträger.

Vince Schmidt muss ersetzt werden

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Neben dem Langzeitverletzten Franco Rossel, dessen Rückkehr auf die Platte weiterhin in den Sternen steht, muss am Samstag Vince Schmidt ersetzt werden. Der zweittreffsicherste Gensunger (63/0) nach Maxim Schalles (81/42) wird angeschlagen fehlen. Was Jona Gruber, Heinrich Wachs und Hannes Friedrich mehr Verantwortung im Rückraum einbringt. „Keiner erwartet etwas von uns, weil die Dragons ein abgezockter Gegner sind. Aber ich erwarte dennoch, dass wir einen Anker setzen und nicht wieder ein Spiel in kürzester Zeit aus der Hand geben“, sagt Kauffeld.

Verbunden mit der Hoffnung, dem Favoriten aus Schalksmühle und Halver wie schon beim 25:26 im Hinspiel zumindest ärgern zu können. Mit Routinier Tobias Schetters verfügen die Dragons über den treffsichersten Linksaußen der Liga (80/26), der mit Moritz Frenzel (53/1) eine herausragende Flügelzange bildet. Im Rückraum sorgen der Halblinke Christopher Klasmann (53/4) und der Halbrechte Fabian Hecker (51) für viel Alarm. Ganz zur Freude des Trainerteams um Chefcoach Mark Schmetz, dessen Vertrag in der Pause verlängert wurde.

Dirk Beuchler neuer Sponsor

Aufhorchen lässt der Club aus dem Sauerland zudem mit seiner jüngsten Personalie. Dirk Beuchler, der ehemalige Kreisläufer, Nationalspieler und Erstliga-Trainer (TBV Lemgo, VfL Gummersbach) ist als Sponsor und Partner bei den Dragons eingestiegen. Was das Gensunger „Lernspiel“ keinesfalls uninteressanter macht. (Sebastian Schmidt)

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