1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

26:26-Unentschieden: Der Northeimer HC und HaSpo Bayreuth trennen sich mit einem Remis

Erstellt:

Kommentare

Hoch in der Luft steht hier Paul-Marten Seekamp. Am Kreis wartet Deni Skopic auf ein mögliches Anspiel. Am Ende gab es gegen Bayreuth ein Unentschieden.
Hoch in der Luft steht hier Paul-Marten Seekamp. Am Kreis wartet Deni Skopic auf ein mögliches Anspiel. Am Ende gab es gegen Bayreuth ein Unentschieden. © Stefan Barbeln

Ein Remis wie eine Niederlage: Beim 26:26 (10:11) gegen HaSpo Bayreuth war am Sonntag vor heimischem Publikum für die Drittliga-Handballer des Northeimer HC eigentlich mehr drin.

Northeim – „Am Ende ist es ein Punkt. Und von denen haben wir nicht so viele“, bilanzierte Tim Gerstmann. Der Co-Trainer, der für den erkrankten Jürgen Bätjer die Verantwortung trug, wurde von Carsten Barnkothe unterstützt. Zur Enttäuschung trug auch das Schiedsrichtergespann bei, das acht Tore des NHC abpfiff und einige fragwürdige Zeitstrafen verteilte. Dabei begann der NHC gut, spielte durch Skopic das 3:1 heraus und führte durch Heyken nach 13 Minuten 6:3. Der nutzte anfangs die offenen Flanken der Bayreuther 3:2:1-Abwehr sehr gut. Christian Stöpler war auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Spiel heraus am Ende sogar sechsmal erfolgreich. Regisseur Finnian Lutze spielte mit viel Übersicht, doch dem NHC gelang es nicht, die Franken abzuschütteln. Nach dem 10:8 durch Bransche drehten die Bayern das Spiel und führten zur Pause 11:10.

In Unterzahl erhöhte Bayreuth nach Wiederanpfiff auf 12:10. Die Gastgeber konterten durch zwei Stöpler-Tore. „Das Team hat in Rückstand nie aufgegeben. Das war eine gute Reaktion auf das Bernburg-Spiel“, lobte Gerstmann. Denn schnell lagen die Schwarz-Gelben wieder 12:14 zurück. Jetzt glichen Wodarz und Bode zum 15:15 aus. Die Unparteiischen brachten nun viel Hektik ins Spiel. HaSpo agierte hart in der eigenen Abwehr, offenbarte aber im Angriff auch mal Schauspieltalent und führte 22:20. Erneut kämpften Wodarz und Bransche ihr Team zur 24:23-Führung (54.).

Nach einer unverständlichen Zeitstrafe gegen Heyken wechselte die Führung mit 26:25 nochmals an Bayreuth, bevor Wodarz bereits in der 57. zum 26:26-Endstand ausglich. Northeim machte nun viel Druck. Zweimal griff Bayreuths Torwart hinter sich, doch die Schiris pfiffen die Tore stets zurück. Das Publikum machte seiner Entrüstung lautstark Luft. Sechs Sekunden vor Schluss gelang Bransche der vermeintliche Siegtreffer, aber die Referees pfiffen erneut ab, hielten die Uhr nicht an und zwangen Stöpler zum Direktwurf, der an der Mauer endete. Spieler und Fans des NHC trauerten um einen verlorenen Punkt. (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Wenderoth, Pätz - Pogadl, Fietz, Heyken 2, Schuster, Bransche 4, Seekamp 1, Lutze 1, Skopic 3, Harder, Bode 1, B. Bialas, Stöpler 8/2, Wodarz 6.  

Auch interessant

Kommentare