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Ein Sieg, der Hoffnung macht: Der Northeimer HC bezwingt den SC DHFK Leipzig II mit 36:33

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Kapitän Christian Stöpler und sein Team holten am Sonntag einen ganz wichtigen Sieg. Bei der Rückkehr in die Schuhwallhalle wurde Leipzig II geknackt.
Kapitän Christian Stöpler und sein Team holten am Sonntag einen ganz wichtigen Sieg. Bei der Rückkehr in die Schuhwallhalle wurde Leipzig II geknackt. © Hubert Jelinek

Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC haben das erhoffte Lebenszeichen im Kampf gegen den Abstieg gegeben. Sie setzten sich in der rappelvollen Schuhwallhalle am Sonntag mit 36:33 (19:14) gegen den SC DHFK Leipzig II durch und verhinderten damit das Abrutschen auf den vorletzten Platz.

Northeim – Bis der Sieg eingetütet war, mussten die Fans aber zittern. Trotz zwischenzeitlicher Sechs-Tore-Führung stand es plötzlich 30:30 (53.). Im Endspurt behielten die Gastgeber - angetrieben vom überragenden Malte Wodarz - allerdings die Oberhand.

Der NHC, bei dem Tim Gerstmann für den beruflich verhinderten Jürgen Bätjer auf der Trainerbank saß, begann konzentriert. Finnian Lutze und Christian Stöpler trafen zum 2:0. In der siebten Minute glich Leipzig zum 4:4 aus, aber Marc Bode (Heber von außen) und Paul-Marten Seekamp legten zum 6:4 vor. Doch zwei Northeimer Fehler und eine Zeitstrafe später lagen die Gastgeber 7:8 zurück. Jetzt drehte Malte Wodarz auf: Mit einem Dreierpack und einem eleganten Dreher an den Kreis zwang er Leipzig beim 12:9 in die erste Auszeit. Der NHC erhöhte durch Hannes Bransche und erneut Seekamp zum 15:10. Weil auch Torwart Glenn-Louis Eggert auf Betriebstemperatur kam, ging Northeim mit einem 19:14 in die Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Stöpler auf 20:14, doch dann verletzte sich Joe Schuster am Knie und musste vom Platz getragen werden. In der Folge war der NHC merklich verunsichert und schloss Angriffe unkonzentriert ab. Leipzig verkürzte auf 22:24. Staffan Peter traf sogar zum 24:25, bevor Lutze und Bransche wieder einen Drei-Tore-Vorsprung besorgten (27:24/46.). Aber Leipzig konterte, der NHC agierte schwach im Angriff - Leipzig glich aus. Nach Stöplers Strafwurf zum 31:30 gelang Wodarz das 32:30. Doch die Sachsen blieben dran. 70 Sekunden vor dem Ende beim 34:33 musste Wodarz mit einer Zeitstrafe runter, doch daraus schlug Leipzig kein Kapital mehr.

NHC: Eggert, Pätz, Wenderoth - Fietz, Wodarz 12, Stöpler 6/4, Bode 2, Harder 1, Skopic 2, Lutze 5, Neufing, Seekamp 4, Bransche 4, Schuster, S. Bialas.  

(Axel Janßen)

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