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34:20 - Der Northeimer HC lässt Grün-Weiß Werder nicht den Hauch einer Chance

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Reichlich Grund zum Jubeln gab es am Samstagabend für die Northeimer Bank. Die Gäste aus der Nähe Potsdams waren von Beginn an klar unterlegen.
Reichlich Grund zum Jubeln gab es am Samstagabend für die Northeimer Bank. Die Gäste aus der Nähe Potsdams waren von Beginn an klar unterlegen. © Hubert Jelinek

Den Handballern des Northeimer HC ist in der 3. Liga am Samstag gegen HV Grün-Weiß-Werder eine eindrucksvolle Revanche gelungen. In der Einbecker Stadionhalle gab es einen deutlichen 34:20 (16:6)-Erfolg.

Einbeck – Während Northeim mit der erfolgreichen Flügelzange Heyken und Stöpler begann, entsprangen die ersten drei Treffer der Gäste verwandelten Strafwürfen nach Fouls an ihrem Kreisläufer. Nach neun Minuten bekam Glenn Eggert den ersten Ball zu fassen, verfehlte aber in Überzahl das leere Tor des Kontrahenten und die Chance auf die erste Zwei-Tore-Führung. Nach 14 Minuten beendete der NHC eine zerfahrene Phase mit einem Doppelschlag zum 6:3. Die veranlasste Werder-Coach Nico Harne zu einer Auszeit. Eine Maßnahme, die nicht fruchtete. Zwar handelte sich Paul-Marten Seekamp eine Zeitstrafe ein. Dennoch legte Joe Schuster über die erste Welle nach.

Nachdem Northeim die anfänglichen Abstimmungsprobleme in der Abwehr abgelegt hatte, fanden die Havelländer kaum noch eine Lücke. Nur ein Treffer in 21 Minuten (!) verdeutlicht die Schwachstelle. Der Rückstand wuchs auf 4:10 (23.). Torhüter Martin Pfefferkorn verhinderte noch Schlimmeres, entschärfte auch einen Siebenmeter. Dann stand wieder Gegenüber Eggert im Blickpunkt. Nach einem Kopftreffer musste er seinen Platz kurzzeitig für Yannis Pätz räumen. Seine Mitspieler beantworteten die Frage nach dem Sieger mit variablem Angriffsspiel schon bis zur Pause. Den sehenswerten Schlusspunkt unter eine fast perfekte erste Halbzeit setzte Malte Wodarz.

Der zweite Abschnitt begann, wie der erste aufgehört hatte. Heyken traf nach 76 Sekunden. Malte Wodarz durfte nahezu unbedrängt abschließen. Christian Stöpler veredelte vom Kreis ein verdecktes Anspiel von Bransche. Vorn wurde nach Belieben kombiniert, hinten gab Eggert die notwendige Sicherheit. Nach 45 Minuten schlichen sich einige Nachlässigkeiten ein. Dennoch stand am Ende ein überzeugend herausgespielter und auch in der Höhe absolut verdienter Heimsieg gegen einen allerdings harmlosen und überforderten Widerpart.

„Wir sind froh, dass uns ein deutlicher Sieg gelungen ist“, gab NHC-Trainer Jürgen Bätjer nach dem Abpfiff zu Protokoll. „Wir haben eine gute Abwehr gestellt, sind ins Tempospiel gekommen und haben vorn Lösungen gefunden. Unser Traum von sechs Punkten bis Weihnachten lebt weiter.“

Northeimer HC: Eggert, Pätz, Wenderoth 1 - Fietz, Seekamp 3/1, Wodarz 8, Neufing 2, Bode 2, Bransche 3, Schuster 1, Heyken 5, Lutze 2, Gerstmann, Pogadl, Skopic, Stöpler 7/2.

(Andreas Schridde)

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