Handball-Landesliga der Frauen

Eine harte Nuss zum Heimdebüt für Rotenburgs Frauen

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Ihr Einsatz ist gefährdet: Eine starke Erkältung hat Stefanie Deringer (rechts, ehemals Krestel), erwischt. 

Heimpremiere für den neuen Trainer Sebastian Jaschinski: Der erste Auftritt vor eigenem Publikum steht für die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg an.

Rotenburg – Sie bekommen es am morgigen Samstag ab 17.30 Uhr mit dem Spitzenteam HSG Wesertal zu tun.

Die Wesertalerinnen wurden zuletzt nur Sechste, was aber auch an einem Punkteabzug wegen fehlender Schiedsrichter lag. Der droht jetzt nicht mehr. Deshalb ist das Ziel, oben mitzuspielen, auch ein durchaus realistisches - zumal das Team zusammengeblieben und entsprechend gut eingespielt ist.

Die verletzte Julia Köster wird zwar wohl in der gesamten Vorrunde fehlen. Dafür wird Anna Wessel nach ihrer Babypause wieder ins Geschehen eingreifen. Außerdem rückt Clara Przyludzki aus dem zweiten HSG-Team auf.

Sebastian Jaschinski hat sich bei seinen Spielerinnen über den Gegner informiert: „Die Wesertalerinnen scheinen körperlich sehr stark zu sein.“ Da könne es problematisch werden, die eigenen Angriff durchzubringen. „Wir haben keinen Riesen im Rückraum, aber wir werden Mittel finden, zu Toren zu kommen. Es gelte, die gegnerische Deckung in Bewegung zu versetzen. Oder schnell umzuschalten, was bei der Niederlage in Vellmar schon recht gut geklappt habe.

Um zu Kontern zu kommen, „müssen wir aber auch eine gute Deckung hinzaubern“. Auch hier sah er in Vellmar schon sehr positive Ansätze. Und was dort nicht so gut gelungen ist, müssen wir jetzt besser machen. Daran haben wir gearbeitet.“

Mit seiner Schwächephase direkt nach dem Seitenwechsel habe sich sein Team beim Saisonauftakt selbst um alle Chancen gebracht. „Wir waren fast im Tiefschlaf und haben zehn Prozent unserer Konzentration in der Kabine gelassen. Das müssen wir ändern. Wir haben in den ersten fünf Minuten des zweiten Durchgangs genauso viele Fehler gemacht wie in der gesamten ersten Hälfte.“

Die Freude auf die erste Heimpartie sei greifbar. „Zu Hause sind wir auch eine Nummer stärker als auswärts. Sebastian Jaschinski konnte allerdings auch heaushören, dass der Respekt vor der HSG Wesertal groß ist. „Das ist zwar kein leichter Heimspielauftakt, aber auf der Leistung vom Sonntag können wir aufbauen. Die Stimmung ist sehr gut und wir trainieren produktiv.

Nika Rollmann ist allerdings erkrankt und wird am Samstag fehlen. Auch Stefanie Deringer ist stark erkältet und droht auszufallen. Gina Groth weilt noch im Urlaub.

Den Wesertalerinnen ist der Start in die neue Saison mit dem 28:20-Heimsieg über Dittershausen bestens gelungen. Das war ihrem Trainer Jürgen Herbold sehr wichtig, damit „sein Team einen Schub für die nächsen Spiele bekommt“. Ob der Schub ausreicht, morgen in der Rotenburger Großsporthalle zu bestehen, bleibt abzuwarten.

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