1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

Eine Maschine und viel Talent: SG 09 Kirchhof peilt zumindest Staffelsieg an

Erstellt:

Von: Sebastian Schmidt

Kommentare

Neu in Kirchhof: (hinten v.l.) Carlotta Fege, Trainer Martin Schwarzwald, Lina Nöchel, (vorne v.l.) Julie Hafner, Yan Li Stannies und Lotte Iker.
Neu in Kirchhof: (hinten v.l.) Carlotta Fege, Trainer Martin Schwarzwald, Lina Nöchel, (vorne v.l.) Julie Hafner, Yan Li Stannies und Lotte Iker. © Richard Kasiewicz

Es ist der vielleicht talentierteste Kader, mit dem die SG 09 Kirchhof in eine Drittliga-Saison gestartet ist. Mit fünf neuen Spielerinnen zwischen 18 und 21 Jahren, die den Durchschnitt im Team auf 21,07 drücken.

Kirchhof – Davon vier Hoffnungsträgerinnen, die in der Jugend hauptsächlich beim BVB reiften und einer, die von der HSG Blomberg-Lippe kam. Lina Nöchel nämlich, die mit der HSG II zuletzt Staffelsieger vor Kirchhof wurde.

„Das Alter darf keine Ausrede sein. Wir haben bereits viel Qualität, die für die 2. Liga reichen würde, und uns als Ziel klar die Aufstiegsrunde gesetzt“, macht denn auch Martin Schwarzwald deutlich. Der A-Lizenz-Inhaber, ebenfalls neu und mit Erfahrungen bis zur 1. Liga bei Bayer Leverkusen ausgestattet.

Linkshänderin Svoboda kommt nicht

Der Staffelsieg soll es also trotz der harten Konkurrenz der Absteiger TV Aldekerk und TVB Wuppertal, Schwarzwalds Ex-Verein, zumindest werden. Auch, wenn es zum Auftakt in die heiße Vorbereitungsphase einen Dämpfer setzte. Natalie Svoboda, die als wurfgewaltige Linkshänderin verpflichtet wurde, kommt nicht. Die 21-Jährige hat sich aus familiären Gründen abgemeldet. Möglich, dass die SG 09 hier nochmal tätig wird.

Somit sind vorerst zwölf Spielerinnen im Training. Die Spanierinnen Agustina Jaén Loro (Reha nach Kreuzbandriss) und ihre Zwillingsschwester Alma (Sonderurlaub) fehlen noch. Dafür verbreiten die übrigen Akteurinnen ihrem Trainer viel Freude in den ersten Einheiten mit Ball. Mit der klaren Vorgabe, die Fans der Löwinnen mit Tempohandball begeistern zu wollen.

Trio nimmt Rückenwind mit

Angefangen bei Torfrau Yan Li Stannies, die als „besonnen“ gilt und somit passendes Gegenstück zur „extrovertierten“ Polin Aleksandra Orowicz. Den Takt als Spielmacherinnen vorgeben sollen die 19-Jährige Lotte Iker und die 20-Jährige Katharina Koltschenko. Ebenso wie Linksaußen Marie Sauerwald und Kreisläuferin Paulina Harder soll Koltschenko dort weitermachen, wo sie zum Saisonende unter Christian Denk aufgehört hatte und sich vermehrt Spielpraxis erarbeiten.

Auf Sauerwald und Martina Pandza kommt zunächst gemeinsam mit Neuzugang Julie Hafner die Aufgabe zu, als Rechtshänderin auf Rechtsaußen für Alma Jaén Loro in die Bresche zu springen. Ganz allein im rechten Rückraum ist noch Lina Nöchel, die durch ihre Athletik zu begeistern weiß. Als „Maschine“ adelt Trainer Schwarzwald die neue Kreisläuferin Carlotta Fege. Doch nicht alles wird sich ändern: Greta Kavaliauskaite und Deborah Spatz, die beide auf Halblinks eingeplant sind, bleiben in der Deckung erste Wahl. (Sebastian Schmidt)

Auch interessant

Kommentare