Beim 23:25 gegen die HSG Gedern/Nidda trumpft Carina Salzmann mächtig auf

Eintracht ärgert Spitzenreiter

Acht Treffer für die Eintracht: Carina Salzmann spielte gegen den Tabellenführer Gedern/Nidda ganz groß auf. Katja Eberhardt (links) und Dajana Uebel haben das Nachsehen. Foto: Fischer

BAUNATAL. Die letzte Portion Glück hat gefehlt. Im Spiel ge-gen den Tabellenführer der Handball-Oberliga der Frauen, HSG Gedern/Nidda, verpasste der GSV Eintracht Baunatal einen Punktgewinn.

Bei der 23:25 (13:10)-Niederlage zeigten die Baunatalerinnen aber, was in ihnen steckt. Über 60 Minuten lang haben die Gastgeberinnen die Partie offen gehalten und über weite Strecken auch in Führung gelegen. Dabei hatte Trainer Rolf Schröder vor dem Anpfiff arge Personalprobleme zu bewältigen. Catharina Papke und Katja Gerbig fielen aus.

Auch Linda Giese konnte nicht in das Spielgeschehen eingreifen. Zudem ging Sarah Panhans angeschlagen in die Begegnung. Dafür hinterließ Neuzugang Anne Bonsels einen guten Eindruck. Mit ihrem Treffer zur 6:4-Führung trug sich die Spielmacherin in die Torschützenliste ein (11. Minute).

Vor allem in der Defensive hinterließ die GSV-Sieben einen starken Eindruck. „Mit der Deckungsarbeit können wir mit den Top-Teams mithalten“, bescheinigte Schröder seinem Team Beweglichkeit und ein schnelles Rückzugsverhalten.

Aus nahezu unmöglicher Position traf Rechtsaußen Carina Salzmann zur Vier-Tore-Führung (9:5) und zeigte, dass auch im GSV-Angriff Potenzial steckt. In Durchgang zwei bewies der Tabellenführer Moral und ließ sich vom Rückstand und einer gut aufgelegten Carina Salzmann nicht beirren.

Aber erst in der 55. Minute gelang die Führung zum 21:20. Der Eintracht fehlte es an einfachen und schnellen Toren aus dem Rückraum, sodass der Tabellenführer das Zepter in die Hand nahm.

„Das ist das Niveau, das wir dauerhaft anstreben“, zeigte sich Schröder erfreut über die starke Leistung. „Ein Unent-schieden wäre dem Spielverlauf angemessen gewesen“, fuhr er fort.

Insbesondere die Entwicklung seines Teams in den vergangenen Wochen lässt Schröder optimistisch in die Zukunft blicken: „Unsere Spiele kommen noch.“

Eintracht: Köhler, Alheit - Salzmann 8, Hempel 1, Mell 2/2, Hahn 3, Krug, Stock 5/1, Hungerland, Panhans 3, Bonsels 1

Von Imko Swieter

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