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Eintracht Baunatal sieht veränderten Modus in der 3. Handball-Liga positiv

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Von: Manuel Kopp

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Sie blicken einer hoffentlich entspannteren Saison entgegen: Für die Baunataler (von links) Lasse Reinhardt, Co-Trainer Mirko Jaissle, Trainer Dennis Weinrich und Felix Geßner gibt es in der 3. Liga einen neuen Modus.
Sie blicken einer hoffentlich entspannteren Saison entgegen: Für die Baunataler (von links) Lasse Reinhardt, Co-Trainer Mirko Jaissle, Trainer Dennis Weinrich und Felix Geßner gibt es in der 3. Liga einen neuen Modus. © Dieter Schachtschneider

Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat seine Drittligisten auf die Folter gespannt. In der vergangenen Woche gab der Verband die Einteilung der fünf Vorrunden-Staffeln für die kommende Saison bekannt, allerdings noch nicht, wie genau der Modus aussehen soll. Das folgte nun beim Staffeltag.

Jetzt steht fest: Es wird erneut eine Aufstiegsrunde geben, diesmal aber bereits 13 Absteiger – insgesamt aus allen Staffeln – nach der Vorrunde. Zudem werden in einer Relegationsrunde, in der die fünf Tabellenelften antreten, vier weitere Teams ermittelt, die in die Oberliga runter müssen.

Der nordhessische Drittligist Eintracht Baunatal begrüßt die Veränderungen, die schon fast zurück zum alten Modus der Vor-Corona-Zeit führen. „Wir sind froh, dass es keine Klassenverbleibsrunde mehr gibt. Das war nervig und kräftezehrend“, sagt Abteilungsleiter Klaus Kurtz im Hinblick auf die vergangene Saison und fügt hinzu: „Schon Platz zehn reicht sicher zum Klassenerhalt, auch wenn wir natürlich einen höheren Anspruch haben. Es ist jetzt viel angenehmer und besser planbar.“

Wir stellen die wichtigsten Punkte des neuen Drittliga-Modus vor.

Die Aufstiegsrunde

Es wird am Ende der Saison zwei Aufsteiger in die 2. Bundesliga geben. Diese werden in einer Aufstiegsrunde ermittelt, für die sich jeweils die beiden besten Teams der fünf Staffeln qualifizieren – vorausgesetzt sie melden dafür.

Der Abstiegskampf

Insgesamt müssen nach dieser Spielzeit 17 Teams den Gang in die Oberligen antreten. In den fünf Staffeln – zwei mit 13 Teams, drei mit 14 – steigen die Mannschaften auf dem zwölften Platz und schlechter ab. Die fünf Tabellenelften spielen in einer Relegationsrunde vier weitere Absteiger aus. Die Baunataler starten in der Ost-Staffel, in der sich 13 Mannschaften befinden.

In der vergangenen Saison hatte es noch eine Abstiegsrunde gegeben, in die alle Teams ab Platz sieben der Vorrundenstaffeln mussten. Dort stiegen dann 26 der 39 Mannschaften ab.

Der DHB-Pokal

Für den DHB-Pokal in der Saison 2023/24 werden jeweils die Vereine auf Tabellenplatz eins und zwei jeder Staffel gemeldet, sofern sie teilnahmeberechtigt sind – beispielsweise dürfen dort keine zweiten Mannschaften antreten. Der Dritte und Vierte jeder Gruppe darf zudem im Ligapokal starten. Die Teilnahme daran ist allerdings freiwillig. (Manuel Kopp)

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