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Eintracht Baunatal startet am Samstag in die Abstiegsrunde

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Von: Manuel Kopp

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Es geht hart zur Sache: Eintracht Baunatal und Marvin Gabriel (links, hier gegen Leichlingens Thomas Bahn) müssen in der Abstiegsrunde acht Partien absolvieren.
Es geht hart zur Sache: Eintracht Baunatal und Marvin Gabriel (links, hier gegen Leichlingens Thomas Bahn) müssen in der Abstiegsrunde acht Partien absolvieren. © Dieter Schachtschneider

Marvin Gabriel hat in seiner Handball-Laufbahn schon viel mit Eintracht Baunatal erlebt. Aber an einer Abstiegsrunde in der Dritten Liga hat auch der Kapitän noch nicht teilgenommen. Seit dieser Woche steht nun der genaue Spielplan und Ablauf dieser fest. Los geht es für die Großenritter am Samstag (18 Uhr) mit dem Spiel bei Handball Hannover-Burgwedel. Ein Überblick.

Die Gruppen

Sieben Gruppen gibt es in der Abstiegsrunde – drei mit fünf Teams, vier mit sechs Mannschaften. Nur die jeweils Erst- und Zweitplatzierten schaffen den Klassenerhalt. So steigen 25 Teams ab. „Der Druck ist schon da“, sagt Gabriel aufgrund des knackigen Modus. Längere Schwächephasen darf sich keine Mannschaft erlauben. Die Baunataler starten in der Gruppe 4, dort treten sie in einer Hin- und Rückrunde gegen Burgwedel, Budenheim, Burgdorf II und Bad Neustadt an. Zudem nehmen sie die beiden Ergebnisse gegen die Sauerländer Wölfe Menden mit, gegen die sie in der Vorrundenstaffel D gespielt haben. Das zweite nordhessische Team in der Dritten Liga, die ESG Gensungen/Felsberg, kämpft in der Gruppe 2 um den Klassenerhalt.

Die Ausgangssituation

„Leider profitieren wir nicht davon, dass wir bisher eine gute Saison gespielt haben“, sagt Gabriel, der den Modus aber grundsätzlich nicht kritisieren will. Eine kürzere Corona-Saison zu spielen, die Staffeln regional einzuteilen und aufgrund der unterschiedlichen Staffelstärke dann nicht direkt Teams absteigen zu lassen, das habe vor der Saison schon Sinn gemacht. „In unserem Einzelfall ist es nur mehr als ärgerlich“, sagt der 31-Jährige. Schließlich fehlten den Baunatalern als Tabellensiebter nur drei Punkte zu Platz drei, lediglich zwei Punkte zu Rang sechs und dem sicheren Klassenerhalt. In der Gruppe 4 starten die Baunataler jetzt allerdings nur mit 2:2 Punkten, nehmen einen 35:18-Sieg und eine 27:30-Niederlage gegen Menden mit in die Runde. In der Tabelle stehen sie damit erst einmal auf Rang drei – und damit auf einem Abstiegsplatz. Am rettenden Ufer befinden sich derzeit die DJK Sportfreunde Budenheim und der TSG Burgdorf II, beide Teams haben 4:0 Zähler auf dem Konto. Hinter den Baunatalern stehen Menden (2:2), Burgwedel (0:4) und Bad Neustadt (0:4).

Der Spielplan

Acht Partien müssen die Baunataler in der Abstiegsrunde absolvieren. Die Mannschaft von Trainer Dennis Weinrich startet dabei mit drei Auswärtsspielen. Nach der Partie am Samstag in Burgwedel geht es nach Bad Neustadt (2. April) und nach Burgdorf (9. April). Das erste Heimspiel in der Rundsporthalle absolviert die Eintracht am 23. April, dann steht schon das Rückspiel gegen Burgwedel auf dem Programm. Es folgt die Partie in Budenheim (30. April) und dann zum Abschluss drei Heimspiele gegen Bad Neustadt (7. Mai), Burgdorf II (14. Mai) und Budenheim (21. Mai).

Die Aussichten

Die Gegner sind für die Baunataler weitestgehend unbekannt – nur mit Bad Neustadt spielten sie in den vergangenen Jahren schon mal in einer Staffel. Auch die Abstiegsrunde generell ist eine besondere Herausforderung. „Wir waren ja alle noch nicht in so einer Situation. Es ist psychologisch sicherlich schwerer für uns. Andere Teams wie beispielsweise Gensungen konnten sich schon länger auf die Abstiegsrunde einstellen“, sagt Gabriel. Die Baunataler hatten bis zum letzten Spieltag der Vorrunde noch gehofft, Rang sechs und den direkten Klassenerhalt zu erreichen. So holten die Baunataler im Vergleich mit den Gegnern in der Abstiegsrunde die mit Abstand meisten Punkte in der Vorrunde. Daher sagt Gabriel: „Wir müssen es mit dem Gefühl der Stärke angehen, unsere Leistungen auf das Feld bringen.“ (Manuel Kopp)

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