Drittligist zu Gast bei den Bergischen Panthern

Eintracht Baunatal will wieder angreifen

Glückwunsch vom Co-Trainer: Baunatals Lasse Reinhardt (rechts) nimmt hier die Glückwünsche von Co-Trainer Mirko Jaissle entgegen.
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Glückwunsch vom Co-Trainer: Baunatals Lasse Reinhardt (rechts) nimmt hier die Glückwünsche von Co-Trainer Mirko Jaissle entgegen.

Von einem Stimmungstief wollen sie nichts hören. Nach drei Siegen folgten bei den Drittliga-Handballern des GSV Eintracht Baunatal zuletzt zwei Niederlagen – 6:4 Punkte und Platz sechs in der aktuellen Tabelle sind der Stand der Dinge. Am Samstag (19 Uhr, Max-Siebold-Halle, Burscheid) ist die Eintracht nun zu Gast beim Tabellensiebten, den Bergischen Panthern.

„Wir wollen wieder angreifen“, sagt Rückraumspieler Lasse Reinhardt. Der 20-Jährige hat sich einige Spielszenen der Panther angesehen und sieht erstmal die eigene Abwehr gefordert: „Die haben einen starken Kreisläufer und machen viele Tore aus 2:2-Situationen über links“, weiß Reinhardt, macht sich aber keine zu großen Sorgen. „Unsere Abwehr hat gegen Krefeld gut gestanden, darauf können wir aufbauen. Jetzt müssen wir nur vorn die Tore machen“, sagt der angehende Wirtschaftsingenieur, der in Kassel studiert.

Lasse Reinhardt selbst könnte am Samstag im Rückraum auf halbrechts zum Einsatz kommen, da Baunatals Rückraum-Linkshänder Kevin Trogisch noch immer an einer Rippenverletzung laboriert, die er sich im Derby gegen Gensungen zugezogen hat. „Als Rechtshänder auf halbrechts zu spielen, ist nichts Ungewöhnliches, aber ich hoffe natürlich, dass Kevin spielen kann“, sagt Reinhardt, der in der Tabelle keinesfalls weiter abrutschen will.

Das allerdings will der Gegner auch nicht. Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge wollen die Bergischen Panther zurück in die Erfolgsspur, wie sie auf ihrer Homepage erklären, ihren Gästen aus Nordhessen aber auch Respekt zollen: „Ich hatte Baunatal bereits vor der Saison als eine der Top4-Mannschaften auf dem Zettel. Das haben sie bisher bestätigt. Sie sind über Jahre gewachsen, sehr eingespielt und verfügen über herausragende Spieler“, sagt Panther-Trainer Marcel Mutz.

Das weiß sein Baunataler Trainer-Kollege Dennis Weinrich durchaus selbst: „Einige meiner jungen Spieler haben noch nicht die notwendige Konstanz, aber insgesamt bin ich mit der Entwicklung zufrieden. Jetzt ist es allerdings an der Zeit, mal wieder zu punkten“, sagt Weinrich, für den ein Spiel gegen die Bergischen Panther Neuland ist.

Die Marschrichtung gibt Weinrich dennoch klar vor: „Für uns wird es kein Zurückgehen geben. Wir wollen reichlich Druck aufbauen, die eigenen Fehler minimieren und uns Überzahlsituationen erarbeiten.“

Dafür werde man als taktisches Mittel auch wieder früh den siebten Feldspieler bringen, denn „wir wollen die Panther beherrschen“. (Martin Scholz)

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