Handball-Oberliga Männer: 24:39-Niederlage

NHC erlebt Debakel bei HSG Nienburg

Nienburg. Mit einer 24:39 (13:18)-Klatsche sind die Oberliga-Handballer des Northeimer HC von ihrem Auswärtsspiel am Samstag bei der HSG Nienburg zurückgekehrt. „Uns haben fünf Verletzte gefehlt. Der zweite Anzug passt einfach noch nicht“, begründete Northeims Trainer Carsten Barnkothe die bittere Niederlage.

Damit können die Northeimer ihre Aufstiegsträume wohl begraben. Mit 2:6 Punkten müssen sie vielmehr aufpassen, dass sie sich nicht im Tabellenkeller einrichten.

Mit diesem Fehlstart in die Saison hatte niemand gerechnet. Offenbar handelt es sich nicht nur um ein Verletzungs-, sondern auch um ein Kopfproblem. Hochgeschraubte Erwartungen haben zu Verkrampfungen geführt und den gewohnten Spielfluss mächtig ins Stocken gebracht. Das war auch in Nienburg so. „Wir hatten von Beginn an Probleme mit Nienburgs Rückraum“, sagte Barnkothe. Nienburg setzte seine Rückraumstärke rasch in Tore um. In der 20. Minuten witterte der NHC aber Morgenluft, als er zum 11:12 anschloss. Doch nachfolgende Spielerwechsel „gingen in die Hose“ und Ballverluste führten zum 13:18-Halbzeitrückstand.

Nach dem Seitenwechsel kam der NHC gut ins Spiel und machte den Rückstand bis zum 19:20 (35.) fast wett. Doch Nienburg konterte und zog auf 24:19 (40.) davon. Daraufhin wechselte Barnkothe komplett durch, doch ohne Erfolg. In der Rückwärtsbewegung war die Mannschaft zu halbherzig, Nienburg nutzte das zu einfachen Toren. Beim 30:22 (45.) war das Spiel praktisch gelaufen.

Das Fehlen von Spielern wie Kai Effler, André Kühn, Dennis Friedrichs, Jan-Henrik Schmidt und Jannis Meyer konnte die Mannschaft nicht kompensieren. Das Debakel war perfekt.

NHC: Wode, Armgart - O. Strupeit, Aman, Schnitt 3, K. Kühn 5, Ozimek, N. Nowakewitz, K. Strupeit 1, Gloth, Bühren 1, Falkenhain 11/4, Stöpler 3, Henniges. (zhp)

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