Landesliga: Landwehrhagen 22:23 in Eschwege

HSC erst souverän, dann abgefangen

Ging mit dem HSC leer aus: Rico Radtke. Archivbild: Brandenstein

Landwehrhagen. Eine unglückliche und obendrein noch unnötige Niederlage kassierte der HSC Landwehrhagen mit 22:23 (10:9) beim Eschweger TSV in der Handball-Landesliga Hessen.

„Trotz der Niederlage hat meine Mannschaft eine kämpferisch gute Leistung geboten. Am Ende hat halt das kleine Quäntchen Glück gefehlt“, war Spielertrainer Sven Hinz zwar enttäuscht über das Endergebnis aber nicht über seine Mannschaft. Ohne Marc Adam, der krankheitsbedingt ausfiel, erwischte der HSC einen glänzenden Start und führte nach 20 Minuten 10:4. Dass Eschwege bis zur Pause wieder herankam, lag teilweise an der fehlenden Cleverness und laut Hinz ermöglichten auch einige fragwürdige Zeitstrafen gegen den HSC den Gastgebern heranzukommen. Nach dem Wechsel übernahm Eschwege das Kommando und erspielte sich eine 17:13 Führung. Sven Hinz nahm nun eine Auszeit, was Wirkung zeigte. Landwehrhagen kämpfte sich zurück, und nach 52 Minuten führte man wieder mit 22:20. Doch wie schon in den ersten 30 Minuten schlichen sich individuelle Fehler ein. Bis zum Schlusspfiff gelang kein weiterer Treffer. Eschwege nutze diese Schwächphase und war selbst noch dreimal erfolgreich, was zum glücklichen 23:22-Sieg reichte. Eine sehr starke Partie lieferte Torhüter René Hüskens ab. Unter anderem wehrte er zwei Siebenmeter ab. Aber auch er konnte letztendlich die knappe Niederlage nicht verhindern. Ein weiterer Wermutstropfen ist der Ausfall von Marvin Pitsch, der sich am Außenband verletzte und nun länger auszufallen droht.

HSC: Hüskens, Frey - Hofmeister, Hinz 2, Feckler 3, Pitsch, Radtke, von Gemünden, Hörder 2, Ditzel 4, Zimmermann 5/2, Maier 6, Ritz, (zrp)

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