Kauffeld-Team ohne Koch

ESG Gensungen/Felsberg mit „mehr Power“ im Ligapokal gegen HG Saarlouis

Hinein ins Vergnügen: Jan-Hendrik Otto ist im Ligapokal der Alleinunterhalter der ESG Gensungen/Felsberg auf Rechtsaußen. Am Samstag wollen sich der 26-Jährige und sein Team gegen Saarlouis beweisen.
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Hinein ins Vergnügen: Jan-Hendrik Otto ist im Ligapokal der Alleinunterhalter der ESG Gensungen/Felsberg auf Rechtsaußen. Am Samstag wollen sich der 26-Jährige und sein Team gegen Saarlouis beweisen.

Das erste Heimspiel in der Gensunger Kreissporthalle in 2021 steht an: Am Samstag hat die ESG Gensungen/Felsberg im Ligapokal der Handball-Drittligisten die HG Saarlouis zu Gast.

Gensungen – „Das ist ein super Wettkampf für uns, weil Saarlouis ein gestandener Drittligist mit Ambitionen ist“, freut sich Coach Arnd Kauffeld auf den Vergleich ab 19.30 Uhr (live auf Sportdeutschland.tv) mit der Spielgemeinschaft, die von 2009 bis 2018 sogar in der 2. Liga spielte. Was wiederum nur durch das Nachlassen der Edertaler möglich war.

Denn in der Regionalliga Südwest spielte Gensungen/Felsberg in der Saison 2008/09 eine fabelhafte Hinrunde mit 30:0-Punkten, besiegte die HG in eigener Halle mit 34:32. Auch, weil Torwart Michael Stahl, der heutige ESG-Manager, mit 22 Paraden überragte. Das Rückspiel vor 900 Fans in Gensungen ging jedoch mit 36:28 an die Saarländer, die am Ende vier Zähler vor den Edertalern Meister wurden. Einer der Asse Saarlouis’ war Danijel Grgic. Der Kroate ist inzwischen Trainer der A-Jugend, die in der Bundesliga beheimatet ist. Das größte Talent dabei? Marko Grgic, der 17-jährige Spielmacher – und Sohn der Vereinsikone.

Saarlouis kommt mit Top-Talent Grgic

Grgic Junior war beim 32:35 gegen Gelnhausen mit sechs Treffern ein Lichtblick für Saarlouis. „Wir wollen diese Quali-Runde vor allem dafür nutzen, uns einzuspielen und die Jungen zu integrieren“, betont HGS-Coach Philipp Kessler. Der muss jedoch auf seinen Kapitän verzichten. Auf Kreisläufer Peter Walz, der bis Saisonende an den ThSV Eisenach ausgeliehen wurde. Und somit zeitgleich mit den Wartburgstädtern gegen Großwallstadt um den Klassenerhalt kämpft.

Was Coach Kauffeld nicht sonderlich tangiert. Der legt den „Matchplan“ weit weniger auf den Gegner als er es in der Liga tun würde. Zumal es einige Fragezeichen beim Personal gibt. Kapitän Christoph Koch (Rippenprellung) muss erneut passen. Rückraumspieler Vince Schmidt, beim 29:29 zum Auftakt in Rodgau mit neun Toren treffsicherster Gensungen, ist am Ellenbogen angeschlagen. Dafür erweitern Max Bieber und Friedrich Hellmuth, die beide in der kommenden Saison für Baunatal spielen, die Möglichkeiten. Als frisch gebackener Ehemann kehrt Torwart Marc Lauterbach in den Kader zurück.

Otto und Lippold können sich beweisen

„Wir brauchen mehr Power in den Eins-gegen-eins-Duellen und wollen viel mit dem Kreis spielen“, sagt Kauffeld und hat seinen Spielern ansonsten „Zweikampfführung, Rückorientierung und Unterzahl-Angriffsspiel“ ins Notizbuch geschrieben. Verbunden mit dem Auftrag, „mutig die Abschlüsse zu suchen.“ Besonders an die Außen Jan-Hendrik Otto und Max Lippold, denen reichlich Einsatzzeiten winken. (Sebastian Schmidt)

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