Pflicht folgt auf die Kür

ESG Gensungen/Felsberg muss nach Gala gegen HSG Breckenheim wachsam sein

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Greift wieder an: Gensungens Linksaußen Benedikt Hütt ist für die Partie gegen Breckenheim fit. 

Nach der Kür, folgt für die ESG Gensungen/Felsberg die Pflicht. Die schwierige Aufgabe, nach der 34:22-Gala in Offenbach den Platz an der Sonne in der Handball-Oberliga zu festigen.

Denn Gegner HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim (Sa. 19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen) reist selbstbewusst an – und mit Vorschusslorbeeren. „Wir müssen sehr wachsam sein, denn Breckenheim hat eine gute Abwehr und bringt Mega-Geschwindigkeit mit. Die Klasse werden sie sicher halten“, zollt ESG-Coach Arnd Kauffeld den Gästen Respekt. 

Gegner HSG ist angekommen

Nach Startschwierigkeiten und der Pleite gegen Schlusslicht Vellmar ist die HSG in ihrem ersten Jahr als Oberligist angekommen. 6:2-Punkte holte das Team von Trainer Lorenz in Folge. Beeindruckend das 29:20 gegen den Tabellendritten Pohlheim. „Nach dem 28:34 gegen Vellmar hat uns keiner mehr für voll genommen“, sagt Gilles Lorenz augenzwinkernd. Umso mehr hat die Mannschaft aus dem Ortsbezirk Wiesbadens (Breckenheim) und dem Main-Taunus-Kreis (Wallau/Massenheim) Blut geleckt. 

Mit dem Ziel, sich dauerhaft in Hessens Oberhaus zu etablieren. Als Beleg sind die Verträge mit Lorenz und einem Großteil der Mannschaft um Kapitän Dennis Quandt sowie Gegenstoßspezialist Timo Treber, der beim 29:26 in Melsungen überragte, bereits verlängert. Mit Eric Schaeffter (Bieberau) steht für den Sommer ein Neuzugang aus der 3. Liga fest.

Benedikt Hütt ist wieder fit

Aktuell hat die HSG allerdings Pech beim Personal. Denn die Premiere von Winter-Zugang Antonio Bogdanic steht aus beruflichen Gründen in den Sternen. Da sich Spielmacher Daniel Manns nach dem 30:28 gegen Wettenberg aus Studiengründen in die Niederlande verabschiedete, sollen in Gensungen Marco Hoß und der Ex-Baunataler Philipp Botzenhardt Regie führen.

Demgegenüber kann Kauffeld aus dem Vollen schöpfen. Mit mehr Auswahl denn je, weil Benedikt Hütt wieder fit ist. Maximilian Lippold vertrat ihn mit sieben Treffern in zwei Spielen auf Linksaußen würdig. „Das gibt uns ein sehr gutes Gefühl“, betont Kauffeld. Und weiß, dass derart sichere Abschlüsse am Samstag besonders wichtig sind. Um das Tempospiel der HSG erst gar nicht aufkommen zu lassen.

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