Lauterbach rettet 30:30

ESG Gensungen muss sich mit Punkt gegen HSG Breckenheim begnügen

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Seine zehn Tore reichten nicht zum Sieg: Jan Hendrik Otto musste sich mit Gensungen gegen Breckenheim mit einem 30:30 begnügen.

Das ist ein Rückschlag im Titelrennen der Handball-Oberliga: Spitzenreiter ESG Gensungen/Felsberg musste sich gegen Aufsteiger HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim mit einem 30:30 (16:15) begnügen.

Und nutzte somit auch nicht die Patzer der Konkurrenz, denn zuvor hatte die TSG Offenbach-Bürgel (25:28 gegen SG Bruchköbel) und zeitgleich die HSG Pohlheim (30:32 gegen TuSpo Obernburg) verloren. Boden gut machte somit der TuS Dotzheim durch das 30:25 gegen den TSV Vellmar.

"Es war eine Angst im Team, so dass wir verkrampft haben. Wir konnten den Knoten einfach nicht lösen", sagte ESG-Coach Arnd Kauffeld. Und muss zu allem Überfluss den Ausfall von Christoph Koch befürchten. Der Kapitän bekam in der 20. Minute einen Schlag auf die Hand und konnte nicht mehr weitermachen.

Ausfall von Koch droht

Trotz einer 3:0-Führung (6.) fand die ESG vor 520 Zuschauern in Gensungen nie ihren Rhythmus. Die Gäste hatten mit "dem kleinen Hexer" (Zitat Arnd Kauffeld) im Tor, Dennis Quandt, einen überragenden Rückhalt, den die Gensunger regelrecht warm warfen. Selbst die Rote Karte gegen Yannick Mrowietz (37.) gab den Edertalern nicht den notwendigen Mut, mehr in die Nahtstellen zu stoßen. Lediglich die Linkshänder Jan Hendrik Otto und Cornelius Feuring trafen beständig. 

Auch nach Feurings siebten Treffer zum 30:28 gaben sich die Südhessen nicht geschlagen. Jan Walter (57.) und der Ex-Baunataler Philipp Botzenhardt per Siebenmeter (59.) glichen aus. Zwischen diesen beiden Treffern verhinderte Quandt ein Tor von Franco Rossel nach Kempa-Trick mit Otto (58.). Und wenn ESG-Rückhalt Marc Lauterbach nicht gegen Lukas Crecelius und den freien Walter Extra-Klasse bewiesen hätte, wäre sogar der eine Punkt für das Kauffeld-Team futsch gewesen.

ESG: Lauterbach (15 P./24 GT), Voß (0/6) - Rossel 1, Gerhold 2, Hütt 1, Wachs 4, Schmidt 2, Otto 10/6, Feuring 7, Koch 3, Kothe, Bieber. 

HSG: Quandt (21/28), Robinson (0/2 bei zwei 7 m) - Buckel 4, Crecelius 3, Treber 8, Heuss 2, Mrowietz 6, A. Walter, J. Walter 1, Botzenhardt 4/3, Hoß 1, Ben-Hazaz 1.

SR: Hohm/Petry. 

Z: 520.

Siebenmeter: 6/6:3/3.

Zeitstrafen: 4:6-Minuten

Rote Karte: Mrowietz (37.). 

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