Heimspiel zum Rückrundenstart

SG Bruchköbel ist für ESG Gensungen/Felsberg nicht zu unterschätzen

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Volle Kraft voraus: Heinrich Wachs könnte der ESG Gensun gen/Felsberg gegen die SG Bruchköbel im Rückraum und auch auf Linksaußen helfen. 

In der Handball-Oberliga sollte der ESG Gensungen den SG Bruchköbel nicht unterschätzen. Eigentlich sollte es ein Spitzenspiel werden. 

Während die ESG die Erwartungen erfüllt und die Tabelle anführt, ist die SG nach einem Zwischenhoch auf den sechsten Platz zurückgefallen. Die jeweilige Punkteausbeute verdeutlicht den überraschend großen Leistungsunterschied zwischen den beiden Kontrahenten, denn vor dem direkten Vergleich am Samstag (19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen) trennen die ESG (22:4) von der SG (14:12) acht Zähler.

„Wir messen Bruchköbel an den erfolgreichen Auftritten in Pohlheim und Kleenheim“, sagt ESG-Trainer Arnd Kauffeld und ist fest davon überzeugt, dass seine Mannschaft den angeschlagenen Gegner nicht unterschätzen wird. 

Bei den beiden Partien in Mittelhessen zeigte die SG, dass sie auch in fremden Hallen zu ordentlichen Leistungen fähig ist. So feierte die Mannschaft von Trainer Tega Ramos-Nuez einen 28:26-Sieg bei der HSG Pohlheim, der mit einem 30:27 bei der HSG Kleenheim bestätigt wurde.

Vertrauen in Max Lippold

Kauffeld, dessen Team das Hinspiel mit 31:25 gewann, muss nun auf Benedikt Hütt verzichten, der an einer Knieverletzung leidet. Hütts Pech ist womöglich das Glück von Max Lippold. Der 23-Jährige stand als Linksaußen bisher in Hütts Schatten, genießt aber das Vertrauen seines Trainers. „Max ist außergewöhnlich trainingsfleißig und hat längst den Sprung in die Oberliga geschafft“, sagt Kauffeld, der im Hinblick auf die Linksaußen-Position weitere Optionen hat. Auch Heinrich Wachs und Vince Schmidt können auf dem Flügel spielen.

Unterdessen ärgert sich Kazimir Balentovic immer noch, wenn er auf den 7. Dezember zurückblickt. Der Sportliche Leiter Bruchköbels kann es nicht fassen, dass seine Mannschaft bei der 19:24-Niederlage in Groß-Umstadt in der zweiten Halbzeit nur fünf Tore erzielte. Balentovic tadelt die Spieler zudem wegen der Niederlagen gegen Münster, in Melsungen und in Obernburg.

Ehemaliger Nationalspieler trainiert Mannschaft 

Ab sofort wird jedoch der Blick nach vorn gerichtet. Der frühere kroatische Nationalspieler Hrvoje Batinovic soll eine junge Mannschaft führen, von der erwartet wird, dass sie spätestens in der kommenden Saison ihr Potenzial vollständig abruft. „In Gensungen haben wir nichts zu verlieren, aber dann erwarte ich, dass wir nicht mehr allzu viele Punkte liegen lassen“, sagt Balentovic.

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