ESG-Heimspiel gegen Münster

Stephan Untermann ist zurück in Gensungen: Ich freue mich aufs Comeback

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Die Nummer acht in Aktion: Stephan Untermann ist nach fünf Jahren sensationell zurück in Gensungen.   

Keine Frage, Stephan Untermann steht voll im Saft. Der 35-jährige Rückkehrer muss am heutigen Samstag nur die Sportart wechseln, wenn er sich bei der ESG Gensungen/Felsberg im Heimspiel gegen die TSG Münster (19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen) auf die Bank setzt.

Hand- statt Fußball, mit dem er sich die letzten zwei Jahre fit gehalten hat. Bei der Ü 32 des Grünauer BC in Berlins höchster Altherrenliga. Als Sechser, der ja bekanntlich ein großes Laufpensum erfüllen muss.

„Ich freu‘ mich drauf“, sagt der Linksaußen und Kreisläufer vor seinem Comeback. Genau die Positionen, die durch die Verletzungen von Christoph Koch und Benedikt Hütt beim Oberliga-Tabellenführer nur noch einfach besetzt sind. Dazu kommt die Abwehrstärke des Wahl-Berliners, der sich insbesondere als Indianer einer 5:1-Deckung einst einen Top-Ruf (als Schlitzohr) erwarb.

Fast zwölf Jahre in Gensungen gespielt

Was die ESG-Verantwortlichen schließlich dazu bewog, bei „Icke“ mal anzuklopfen. Und der ließ sich nicht lange bitten. Denn: Alte Liebe rostet nicht. Fast zwölf Jahre (von 2003 bis 2015) spielte Stephan Untermann für die Edertaler, erlebte dabei sowohl den Abstieg aus der 2. Liga („War wohl nicht zu vermeiden) wie den aus der 3. Liga („Völlig unnötig“) mit und hat deshalb „etwas gutzumachen“.

Noch vor drei Wochen hat der gelernte Außenhandelskaufmann seiner ehemaligen Mannschaft per Video-Clip alles Gute für das Spitzenspiel bei der TSG Offenbach-Bürgel gewünscht, nun greift er (möglicherweise) selber ein. Ohne Anspruch auf Einsatzzeiten: „Wenn es ohne mich geht, umso besser.“ Wenn nicht, ist er „da“. Das freut die Gensunger Fans und beruhigt ihren Trainer Arnd Kauffeld, der betont: „Ich bin froh, solch‘ einen Spieler in der Hinterhand zu haben.“

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