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ESG Gensungen/Felsberg: Umstadt/Habitzheim kommt mit neuem Trainer

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Von: Gerd Brehm

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Volle Kraft voraus: Gensungens Vince Schmidt, hier im Duell mit Griesheims Timo Heuft, peilt mit der ESG den nächsten Heimsieg an.
Volle Kraft voraus: Gensungens Vince Schmidt, hier im Duell mit Griesheims Timo Heuft, peilt mit der ESG den nächsten Heimsieg an. © Pressebilder Hahn

Die Weihnachtsferien waren kurz. Seit dem 2. Januar bereiten sich die Handballer des Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg auf das letzte Spiel der Hinrunde vor, in dem sie auf den Tabellenachten MSG Umstadt/Habitzheim treffen (Sa., 19.30 Uhr, Kreissporthalle).

Gensungen – Angesichts des nur acht Kilometer entfernten großen Konkurrenten aus Melsungen beginnen schon jetzt die sogenannten Endspiele, bei denen Punktverluste verboten sind. Die Ausgangsposition ist wie gehabt. Die ESG hat die Favoritenrolle, aber Trainer Frank Eidam ist nicht wunschlos glücklich. Jona Gruber und Cornelius Feuring heißen die Sorgenkinder, die auch an diesem Samstag passen müssen. Während Gruber von Schmerzen in der rechten Schulter geplagt wird, zwickt es Feuring auf der anderen Seite.

Das hat zur Folge, dass die Rückraumspieler Jannis Kothe, Heinrich Wachs und Vince Schmidt erneut extrem gefordert sind und sich auf 60-Minuten-Einsätze einstellen müssen. Da die Stärken der Gäste in der Offensive liegen, sagt Eidam: „Wir müssen unbedingt die gefährlichen Rückraumspieler Dennis Weit und Rico Funck in den Griff kriegen.“ Weit rangiert in der Torschützenliste der Oberliga mit 97 Treffern auf dem zweiten Platz und hat Tuchfühlung zu Wachs (99).

Gegner hat Abwehrprobleme

Peter Wörner war in den vergangenen 18 Monaten Co-Trainer der MSG Umstadt/Habitzheim und wird am Samstag erstmals als Chefcoach am Spielfeldrand agieren. Wörner löst Oliver Schulz ab, der seinen Rückzug hauptsächlich aus beruflichen Gründen angetreten hat. Allerdings ist diese Saison bisher ganz und gar nicht nach den Vorstellungen der Südhessen verlaufen, denn der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur zwei Punkte. „Wir hatten nicht damit gerechnet, in den Abstiegskampf verwickelt zu werden“, sagt Schulz, und Wörner pflichtet bei: „Ein Platz im gesicherten Mittelfeld war unser Ziel.“

Wie aber kam es zu der Misere? Wörner erwähnt das Verletzungspech, räumt aber ein, dass seine Mannschaft in der Defensive sehr viel Luft nach oben hat. Das wird von den Statistikern untermauert, die einen Schnitt von 29 Gegentoren errechnet haben. Schnelle Besserung ist nicht in Sicht, denn in Gensungen fehlt der Abwehrchef Robin Drews. Zudem muss Wörner auf seinen Halbrechten Lukas Schmitt verzichten. Aber nicht nur deshalb sagt der neue Cheftrainer: „Die ESG ist auf jeder Position besser besetzt. Es wäre vermessen, wenn wir in Gensungen mit einem Punktgewinn rechnen würden.“ (von Gerd Brehm)

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