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ESG Gensungen/Felsberg winkt die Tabellenführung

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Von: Gerd Brehm

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Endlich zurück auf der Platte: Cornelius Feuring, der mit der ESG Gensungen/Felsberg zurück an die Tabellenspitze möchte.
Endlich zurück auf der Platte: Cornelius Feuring, der mit der ESG Gensungen/Felsberg zurück an die Tabellenspitze möchte. © Pressebilder Hahn

Der Handball-Oberligist ESG Gensungen/Felsberg hat beste Chancen, sich die Tabellenführung zurückzuerobern. Im Falle eines Sieges würde die ESG zwar nicht nur von der eigenen Leistung, sondern auch von dem Spielplan profitieren, der ein spielfreies Wochenende für den Spitzenreiter MT Melsungen II vorsieht. Aber die Tabelle würde von den ESG-Fans garantiert gern gelesen.

Gensungen – Zum Rückrunden-Auftakt treffen die Edertaler auf die HSG Hanau II (Sa. 19.30 Uhr, Kreissporthalle). Frank Eidam erinnert sich gern an den 10. September des vergangenen Jahres. Denn seine Mannschaft kam optimal aus den Startlöchern und feierte in Hanau einen in dieser Klarheit unerwarteten 31:22-Sieg.

„Damals war ich angenehm überrascht, weil schon am ersten Spieltag alles gepasst hat“, sagt der ESG-Trainer, der an diesem Samstag eine schwierigere Aufgabe erwartet als vor vier Monaten: „Die Hanauer machen inzwischen weniger Fehler als zu Beginn der Saison, sodass wir vermutlich nicht so häufig zu Gegenstößen kommen werden.“. Der ESG-Coach muss weiterhin auf Jona Gruber verzichten, dessen rechte Schulter noch mindestens vier Wochen behandelt werden muss. Ansonsten lichtet sich aber das Lazarett der Edertaler. So feierte beim 35:25 gegen die MSG Umstadt Cornelius Feuring mit zwei Toren seine Rückkehr, so dass der ESG wieder ein dritter Linkshänder zur Verfügung steht.

Hinspiel Premiere als Cheftrainer

Jan Kukla erinnert sich ungern an den 10. September des vergangenen Jahres. Denn seine Premiere als Cheftrainer hatte er sich anders vorgestellt. „Damals hatten wir am Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit insgesamt 20 schwache Minuten, in denen wir die ESG zu oft zu ihrem unwiderstehlichen Tempohandball eingeladen haben“, erinnert sich der HSG-Coach, der den Blick lieber nach vorn richten möchte. „In Gensungen haben wir nichts zu verlieren und können befreit aufspielen“, sagt Kukla, dessen Spieler alle fit sind.

Allerdings war deren Leistung am Sonntag nicht dazu angetan, das Selbstvertrauen zu steigern. Denn beim TV Obernburg gab es eine 20:26-Niederlage. „Auch diesmal hatten wir eine Schwächephase“, ärgert sich der Trainer, der an die zehn Minuten denkt (42. bis 52.), in denen aus einem knappen 14:15 ein uneinholbares 17:22 wurde.

Im Kampf um den Klassenerhalt setzt Kukla vor allem auf Torwart Max Gronostay und Torjäger Peer Kreuzkam, der bisher 76 Treffer erzielt hat und somit im Schnitt für sechs Tore pro Spiel gut ist. Es versteht sich von selbst, dass die junge Hanauer Mannschaft auch in Gensungen ihre Chance suchen wird. Doch die zum Verbleib in der Oberliga nötigen Punkte wird der Tabellenelfte wohl gegen andere Teams holen müssen. (von Gerd Brehm)

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