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ESG-Tainer Eidam hält Petterweil für „sehr gefährlich“

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Von: Ralf Ohm

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Cornelius Feuring
Cornelius Feuring © Pressebilder Hahn

Nein, das Derby sei noch ganz weit weg. Sagen sie jedenfalls, die Handballer der ESG Gensungen/Felsberg, die in einer Woche zum Spitzenspiel der Handball-Oberliga den Nachbarn MT Melsungen II zu Gast haben. „Petterweil ist Petterweil“, bekräftigt Rückraumspieler Jannis Kothe die Konzentration auf den kommenden Gegner, den Trainer Eidam, zumal vor eigenem Publikum (So. 18 Uhr Sporthalle Petterweil), „für sehr gefährlich hält.“

Gensungen/Petterweil - Denn: Der Aufsteiger von 2020, vor der Saison als einer der möglichen Abstiegskandidaten gehandelt, geht mit seinen 7:3-Punkten nach fünf Spielen durchaus als „Überraschungsmannschaft der Liga“ durch. Die drei Namen hat: die Neuzugänge Martin Habenicht (Linksaußen von Babenhausen), der mit dem Gensunger Heinrich Wachs derzeit die Torschützenliste der Oberliga Hessen, und Marius Sulzbach, der mit seiner Drittligaerfahrung im Tor des TV Gelnhausen dem Team aus dem Wetteraukreis enorm weiter hilft. Und der von Iteb Bouali, 47-jähriger ehemaliger Nationaltorwart Tunesiens und Teilnehmer an drei Weltmeisterschaften, zuletzt auch noch bestens ersetzt wurde.

„Überraschend gut“ findet Trainer Martin Peschke das bisherige Abschneiden, was für den 41-Jährigen jedoch nichts daran ändert, „dass wir uns nach wie vor im Abstiegskampf befinden.“ Und dass Gensungen/Felsberg, „die den schnellsten Handball der Oberliga spielt“, klarer Favorit sei. Aber durchaus gewarnt. Nicht nur durch Bieberaus Punktverlust beim 19:19 am ersten Spieltag im Petterweiler Hexenkessel.

Frank Eidam bereitet seine Jungs auf eine Spezialität des Gegners vor: auf eine defensive 6:0-Deckung traditioneller Prägung. „Da ist unser Rückraum gefragt“, nimmt er seine Aufbaureihe, die auch wieder auf Cornelius Feuring bauen kann, in die (Abschluss-) Pflicht. Und hofft zudem darauf, „dass wir unser Tempospiel aufbauen und zu leichten Toren kommen können.“

Allerdings: Nikola Jankovic, mit dem der ESG-Coach einst zusammen in Gelnhausen spielte, ist ein quirliger und ballsicherer Mittelmann, der gerne den bulligen Kreisläufer Mario Fernandes einsetzt oder auch per Schlagwurf selbst den Torerfolg sucht. Gefahrenmomente für den Tabellenführer, die das Spiel danach erst mal in den Hintergrund drängen.

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