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Feiert SV Germania Fritzlar fünften Sieg in Serie zum Jahresabschluss?

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Von: Sebastian Schmidt

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Xenia Ahrend
Xenia Ahrend © Richard Kasiewicz

Die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar starten in die Rückrunde. Und haben das letzte Spiel des Jahres vor der Brust, ehe es am 23. Januar mit dem Derby gegen die SG 09 Kirchhof weiter geht. Gefordert ist das Team von Trainer Lucky Cojocar am Samstag (18 Uhr) beim Hannoverschen SC.

Fritzlar – Und damit bei einem eingespielten Gegner, der Fritzlar im Hinspiel alles abverlangte. Erst nach einer Finte, die Hannah Berk mit dem letzten Angriff zum 24:23 abschloss, war der Heimsieg in trockenen Tüchern. Auch diesmal rechnet Cojocar mit viel Widerstand und Spektakel. Denn Hannover stellt mit 318 Toren den drittbesten Angriff, dafür aber mit 330 Gegentreffern die viertschlechteste Abwehr der Staffel C.

„Hannover sucht immer über das Kollektiv Lösungen und ist sehr ausgeglichen besetzt. Kreisläuferin Ronja Ridder stellt geschickt Sperren und hat ein gutes Auge für ihre Nebenleute“, erklärt Fritzlars Trainer, der zudem den Tempogegenstoß des Gegners lobt. Zuletzt feierte das Team von Trainer Thomas Löw einen 31:30-Sieg über den VfL Wolfsburg und hat bei zwei Punkten Rückstand auf den Königsborner SV noch alle Chancen, die Abstiegsrunde zu vermeiden.

Hannover fehlt Torjägerin Männich

Das 31:30 war ein Erfolg des Willens, denn Ende November erhielt Hannover eine Hiobsbotschaft. Celina Männich, mit 90/34-Toren die mit Abstand treffsicherste HSC-Akteurin und zudem Beachhandball-Nationalspielerin, zog sich eine schwere Knieverletzung (u.a. Kreuzbandriss) zu und kann in dieser Saison nicht mehr helfen.

Demgegenüber hat Fritzlar personell zumindest eine Option mehr. Xenia Ahrend nämlich, die beim 30:21 in Ibbenbüren angeschlagen geschont wurde, ist wieder fit. „Wir dürfen nicht in Einzelaktionen verfallen. So eine Halbzeit wie die erste in Ibbenbüren dürfen wir uns in Hannover nicht erlauben“, mahnt Cojocar und setzt von Beginn an auf den vollen Fokus. Um einen Konkurrent im Kampf um den begehrten sechsten Platz abzuhängen. Und den fünften Sieg in Serie zu feiern, der einhergehend mit einer ganz entspannten Weihnachtspause wäre. (Sebastian Schmidt)

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