Handball-Bezirksoberliga: MSG Bebra/Lispenhausen soll nach Strohhalm greifen

Fischer bläst zur Jagd

Volle Kraft voraus: Am Sonntag bietet sich Felix Schmidt und seinen Mitstreitern von der MSG Bebra/Lispenhausen die Gelegenheit, den ersten Saisonsieg einzufahren. Gegner Gensungen/Felsberg II scheint nicht übermächtig, und der Heimvorteil - gespielt wird in Rotenburg - nährt die Hoffnungen zusätzlich. Foto: Walger

Rotenburg/Bebra. Mit dem Heimspiel gegen die ESG Gensungen/Felsberg II beginnen für die Bezirksoberliga-Handballer der MSG Bebra/Lis-penhausen am Sonntag um 17.30 Uhr endgültig die Wochen der Wahrheit. Vier Spiele, davon drei vor eigener Kulisse und eines beim Tabellenvorletzten Vulkan Vogelsberg: Wann, wenn nicht sofort, will das Schlusslicht damit beginnen, das kleine Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht nur am Leben zu erhalten, sondern zu einem Lichtlein aufzupäppeln?

Kämpfen bis zur Übelkeit

„Jetzt ist es so weit“, bestätigt auch MSG-Spielertrainer Alexander Fischer und sagt in aller Deutlichkeit: „Es werden die Leute spielen, die mein Vertrauen genießen und wirklich bereit sind, bis zum Kotzen für den Sieg zu kämpfen!“

Doch auf den ersten doppelten Punktgewinn warten die Gastgeber in dieser Saison noch immer. Vielleicht klappt es ja am Sonntag in der Rotenburger Großsporthalle. „Wo wir gewinnen, ist mir total egal. Hauptsache ist, wir gewinnen endlich mal!“, betont Fischer.

Die vornehme Zurückhaltung hat er abgelegt und erwartet das auch von seinen Schützlingen. Beim Videostudium des erst kürzlich ausgetragenen Hinspiels hat der Coach der Hausherren nochmals festgestellt, wie viel Angriffsfläche die löchrige Deckung der ESG Gensungen/Felsberg II seinem Team eigentlich geboten hatte. Dennoch ist die Partie dort mit 32:39 verloren worden, weil sich das Schlusslicht vom hohen Tempo des jungen Kontrahenten anstecken ließ.

Courage und Köpfchen

Diesmal erwartet Alexander Fischer über die komplette Spielzeit mehr Courage und vor allem Köpfchen von seinen Akteuren, damit die den ersten Sieg endlich eintüten.

Von Andreas Köhler

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