1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

Fritzlar beim zweitstärksten Angriff der Liga vor großer Herausforderung

Erstellt:

Von: Marcel Glaser

Kommentare

Immer stärker: Fritzlars Laura Stockschläder, die Linksaußen Lena Dietrich ersetzt.
Immer stärker: Fritzlars Laura Stockschläder, die Linksaußen Lena Dietrich ersetzt. © Artur Schöneburg

Lucky Cojocar, Trainer der Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, hat großen Respekt. „Das ist eine komplette Mannschaft, die auf allen Positionen stark besetzt ist“, sagt der Rumäne über das Team von Lit Tribe 1912, wo die Domstädterinnen am Samstag (18 Uhr) antreten müssen.

Fritzlar - Dementsprechend bleibt der Germania beim derzeitigen Tabellenvierten nur die Außenseiterrolle. Das war auch schon im Hinspiel so, als Hannah Berk, Maria Kiwa und Co. beim 23:29 klar die Grenzen aufgezeigt bekamen. Gegen die zweitstärkste Offensive der Liga ist vor allem Fritzlars Defensive im Verbund mit den beiden Torhüterinnen Lea Gürbig und Paula Küllmer gefordert. „Wir müssen in der Abwehr wie gegen Königsborn 60 Minuten auch kämpferisch voll da sein“, fordert Cojocar. Da trifft es sich gut, dass sich die formstarke Chantal Reimbold im Rückraum zu einer echten Alternative aufgeschwungen hat und auf Linksaußen zuletzt Laura Stockschläder als Ersatz für Lena Dietrich aufblühte.

Von einer derart klaren Ausgangsposition will Andrea Leiding indes nichts wissen. „Unter normalen Umständen sind beide Teams auf Augenhöhe“, sagt die Gastgeber-Trainerin: „Fritzlar hat ein eingespieltes Team und spielt einen schnellen Ball“.

Die Ostwestfalen selbst sind im Soll. „Wir haben eine überragende Hinrunde gespielt“, freut sich Leiding. Nur dreimal – und jedes Mal nur mit einem Tor Unterschied – ging die Mannschaft als Verlierer vom Parkett. Das liegt auch daran, dass die Ostwestfalen über eine exzellente Rückraumreihe verfügen, in der die beiden Top-Torjägerinnen Ann-Cathrin Kaatze (111 Tore) und Leonie Woebking (78) auf den Halbpositionen gesetzt sind. Die Fäden im LIT-Angriff ziehen Rahel Rodehau (66) und Madeleine Benecke (43), auf den Außenpositionen glänzen Miriam Bolduan (71) und Ramona Zelle. Zudem suchen die Aufbauspielerinnen oft die beiden Kreisläuferinnen Benica Pross und Joana Rodehau.

Die großgewachsenen Gastgeberinnen setzten in der Defensive auf eine 6:0-Formation, so dass der SVG-Angriff um Spielmacherin Luisa Krüger ordentlich Tempo aufnehmen muss, um Lücken zu reißen. Immerhin: Bis auf Dietrich (krank) kann Cojocar aus dem Vollen schöpfen. 

Auch interessant

Kommentare