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Fritzlar braucht Kampf und kühlen Kopf im Kellerduell

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Von: Ralf Ohm

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Laura Stockschläder
Laura Stockschläder © Pressebilder Hahn

„Lucky Cojocar weiß, was auf seine Mannschaft zukommt. „Das wird ein Kampfspiel“, sagt der Trainer der SV Germania Fritzlar vor dem Gastspiel des heimischen Handball-Drittligisten beim TuS Treudeutsch Lank (Sa. 17.30 Uhr).

Fritzlar/Meerbusch - Keineswegs eine gewagte Prognose. Schließlich handelt es sich um ein Kellerduell, wo der Tabellenvorletzte auf das Schlusslicht trifft. Und: Der Aufsteiger, der auf sein Prunkstück, eine aggressive 6:0-Deckung, und Emotionen setzt. Auf und neben dem Feld, denn die meist gut besuchte Forstenberghalle mit seinen begeisterungsfähigen Fans, kann sich auch schon mal in einen Hexenkessel verwandeln.

Also heißt es für Fritzlar: den Kampf annehmen und kühlen Kopf bewahren. „Wir müssen unsere trotz der Niederlage gegen Leverkusen gezeigten ansprechenden Phasen mit Ballgewinnen in der Defensive und einigen gut herausgespielten Treffern verlängern sowie die schlechten reduzieren“, fordert der SVG-Coach von seinen Schützlingen. Und wird konkret: „Wir dürfen uns nicht mehr so viele technische Fehler und Fehlwürfe leisten.“ Dabei bangt er weiterhin um den Einsatz von Chantal Reimbold, außerdem konnte die erkrankte Laura Stockschläder nicht trainieren.

Bei den Gastgeberinnen sieht die personelle Lage wesentlich besser auf. Trainer Tomasik kann auf einen ausgeglichenen 15er Kader (u.a. mit den Drittliga erfahrenen Denise Giebler und Madeleine Hoffmann) zurück greifen, wovon der ehemalige Zweitliga-Spieler während des Spiels auch reichlich Gebrauch macht.

Außerdem: Die Rheinländerinnen haben schon ein erstes, kleines Erfolgserlebnis gehabt. Den erwartbaren Niederlagen gegen die Spitzenteams von Kirchhof und Aldekerk folgte ein respektables 18:18 (nach 8:12-Rückstand) gegen den 1. FC Köln. „Wir sind in der 3. Liga angekommen“, jubelte bereits Abteilungsleiter Alexander Gronwald. Jurek Tomasik sieht Fortschritte bei der ersten und zweiten Welle („Wir spielen mit weniger Risiko“), was aber gegen Fritzlar kein Freifahrtschein sei. Denn: „Bei denen kann jederzeit der Knoten platzen.“ Worauf sein Kollege mit Sicherheit hinarbeitet.  

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