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Fritzlar feiert beim 30:22 wichtigen Sieg um sechsten Platz

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Von: Marcel Glaser

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Durchgesetzt: Fritzlars Chantal Reimbold lässt Eileen Axtmann (r.) stehen und erzielt einen ihrer sieben Treffer zum 30:22-Sieg gegen Königsborn.
Durchgesetzt: Fritzlars Chantal Reimbold lässt Eileen Axtmann (r.) stehen und erzielt einen ihrer sieben Treffer zum 30:22-Sieg gegen Königsborn. © Arthur Schöneburg

Im Kampf um den sechsten Tabellenplatz, der den direkten Klassenerhalt bedeutet, haben die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar beim 30:22 (16:14)-Erfolg gegen den Königsborner SV einen wichtigen Heimsieg eingefahren.

Fritzlar - „Es war kein schönes Spiel. Aber was zählt sind die zwei Punkte“, sagte SVG-Coach Lucky Cojocar. Bis zum 22:25 (55.) durch KSV-Kreisläuferin Rabea Pein war die Partie noch offen. Dann machte die Germania kurzen Prozess - Chantal Reimbold (2), Xenia Ahrend (2) und Laura Stockschläder sorgten mit einem 5:0-Lauf für die Entscheidung. „Das Ergebnis ist etwas zu deutlich“, befand die Halblinke Reimbold, „aber wir haben eine gute Teamleistung gezeigt und in der Abwehr gekämpft.“

Nur zu Beginn tat sich die SVG-Deckung mit dem Gäste-Rückraum etwas schwer, weil die 6:0-Formation mit Luisa Krüger und Maria Kiwa im Mittelblock der Halblinken Melanie Webers zu viel Raum ließ. Einen 5:7-Rückstand (13.) drehten die Domstädterinnen mit einem 4:0-Lauf zum 9:7 (15.). In dieser Phase war vor allem Melina Hahn im rechten Rückraum nicht zu stoppen, zudem traf Kiwa zuverlässig aus dem Spiel und vom Siebenmeterpunkt.

Der Germania gelang es dennoch nicht, die Westdeutschen abzuschütteln. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und zu viele Bälle verworfen“, erklärte Cojocar.

Nach Wiederanpfiff geriet die SVG-Offensive allerdings ins Stocken. „Wir haben zu hektisch gespielt“, bemängelte Reimbold. Noch dazu steigerte sich Theresa Jünner im Gäste-Tor und parierte unter anderem einen Siebenmeter von Kiwa. Dennoch konnte der Tabellenneunte aus den Fritzlarer Unzulänglichkeiten kein Kapital schlagen, weil das Team selbst zahlreiche technische Fehler produzierte. Und die Abwehr der Domstädterinnen nun deutlich besser stand und den KSV-Angreiferinnen kaum Chancen ließ. Und wenn doch, dann war die in der zweiten Halbzeit für Lea Gürbig ins Tor gerückte Paula Küllmer zur Stelle. Als sie einen Strafwurf von Pein parierte und Hannah Puntschuh im Gegenzug auf 21:16 (45.) erhöhte, war der Vorsprung erstmals auf fünf Tore angewachsen.

Im Fritzlarer Angriff war es in der zweiten Halbzeit vor allem Reimbold, die Verantwortung übernahm und mutig den Torabschluss suchte. Mit ihrem siebten Treffer setzte die Halblinke den Schlusspunkt zum 30:22-Endstand. Wodurch die Germania vorerst wieder auf den sechsten Tabellenplatz kletterte.

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