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Fritzlar mit Drittliga-Unterstützung zum Oberliga-Klassenerhalt

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Die Fritzlarer Matchwinnerin: Torfrau Maren Dasenbrock bejubelt in dieser Szene eine ihrer 16 Paraden. Und nach dem Spiel einen 17:16-Sieg, der ihrem Team den Klassenerhalt in der Oerliga sicherte.
Die Fritzlarer Matchwinnerin: Torfrau Maren Dasenbrock bejubelt in dieser Szene eine ihrer 16 Paraden. Und nach dem Spiel einen 17:16-Sieg, der ihrem Team den Klassenerhalt in der Oerliga sicherte. © Artur Schöneburg

Das war richtig knapp. Das war hochdramatisch. Und das war das erhoffte Happy-End im Alles-oder-Nichts-Spiel. Der SV Germania Fritzlar hat sich mit einem hauchdünnen 17:16 (8:8)-Erfolg gegen die TSG Offenbach-Bürgel den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga gesichert. Dabei konnte sich die Germania in einer hitzigen Schlussphase gegen die Gäste aus Südhessen behaupten, deren Abstieg damit besiegelt wurde.

Fritzlar - „Das war ein glücklicher Sieg und das bessere Ende für uns“, sagte „Lucky“ Cojocar, Trainer der ersten SVG-Mannschaft, der das Coaching an der Seitenlinie von Susanne Bachmann übernahm. Der Grund: Mit mit Lena Dietrich, Xenia Ahrend, Hannah Puntschuh, Hannah Berk, Paulina Kauffeld, Maria Kiwa, Melina Hahn, Luisa Krüger und Paula Küllmer war nahezu die komplette Drittliga-Mannschaft angetreten war, um die Mission Klassenerhalt in Angriff zu nehmen.

Was dieser dann auch gelang. Beschwerlich war‘s trotzdem. Denn: „Wir hätten abgezockter spielen müssen“, haderte Cojocar mit seinen jungen Schützlingen. In einem „Super-Kampfspiel“ (Bachmann), in dem von Beginn an die starken Abwehrreihen mit ihren überragenden Torhüterinnen Maren Dasenbrock (SVG) und Marion Fenn (SG) dominierten, das Spiel bis Mitte der zweiten Halbzeit weitgehend ausgeglichen war, ehe die Gastgeberinnen in der 48. Minute gar mit 12:14 in Rückstand gerieten.

Dann übernahm Xenia Ahrend das Zepter. „Wir haben uns schwergetan“, bekannte die SVG-Regisseurin. Die es aber dennoch schaffte, dem schwachen Angriffsspiel ihres (Drittliga-)Teams in der Schlussviertelstunde mehr Durchschlagskraft zu verleihen. „Als die Emotionen zurückkamen, lief es wieder besser“, erklärte die Aufbauspielerin. Sie sorgte mit ihren beiden Treffern zum 17:15 (55.) für eine kleine Vorentscheidung. Danach konnte TSG-Kreisläuferin Kirschig nur noch den Anschlusstreffer für die Gäste erzielen konnte.

Warum? Weil sich Torfrau Dasenbrock erneut als ungemein wichtiger Rückhalt entpuppte und mit ihrer 16. Parade den Wurf von Rückraumschützin Nicole Reichert kurz vor Spielende abwehrte. „Unsere Abwehr war stark. Das macht es mir leichter“, freute sich die Matchwinnerin zusammen mit ihrem Team über den schwer erkämpften Klassenerhalt. (Von Kornelia Wilhelm)

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