25:35-Niederlage bei Dutenhofen-Münchholzhausen II

Frust beim NHC! Heftige Auswärtspleite, während die Konkurrenz punktet

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Szene aus dem Hinspiel: Bereits im ersten Duell gegen Dutenhofen-M. hatten Malte Wodarz und Co keine Chance. Das wiederholte sich am Samstagabend. 

Dutenhofen – Reichlich Frust schob Carsten Barnkothe, Trainer des Handball-Drittligisten Northeimer HC, am Samstagabend nach der 25:35 (12:17)-Auswärtsschlappe bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Einer schwachen ersten Halbzeit folgten noch schlechtere 30 Minuten, in denen eine vogelwilde Abwehr und haarsträubende Fehler im Angriff dem Gegner ein munteres Torewerfen ermöglichten.

Nach intensiven Trainingswochen wollte der NHC an die starke Leistung aus dem Großwallstadt-Spiel anknüpfen. Das klappte allerdings nur drei Minuten: Malte Wodarz und Christian Stöpler warfen ihr Team mit 2:1 in Front, dann führte der überragende Spielmacher Ian Weber den Wetzlarer Bundesliganachwuchs zum 5:2. Barnkothes erste Auszeit (7.) sortierte die Reihen. Tim Gerstmann, bei dem sich Licht und Schatten abwechselten, und Wodarz verkürzten auf 4:5. Nach einem erneuten Vier-Tore-Lauf lag Wetzlar zur Halbzeitmitte 9:4 vorn. Barnkothe rotierte Meyer für Wodarz, der sich mit zwei guten Würfen durch die Deckung bedankte. Bei Gerstmanns Bude zum 12:14 keimte Hoffnung auf, doch die Heimsieben nutzte die vielen technischen Fehler des Gegners und führte 17:12.

Nach der Pause machte Wetzlar den Sack zu: Spielmacher Weber und der schnelle Lukas Gümbel erhöhten auf 21:14, die Partie war entschieden. Northeim verlor im Angriff die Linie. Efthymios Iliopoulos hatte wie Sören Lange einen rabenschwarzen Tag erwischt. Lediglich Jakob Nowak und der eingewechselte Fabian Ullrich zeigten phasenweise Normalform. „Einige Spieler müssen ihre Einstellung heute deutlich hinterfragen“, grollte Barnkothe. „Wir haben den Gegner zu Tempogegenstößen geradezu eingeladen. Nichts von dem, was wir im Training erarbeitet hatten, wurde umgesetzt.“

Bitter: Im Tabellenkeller wird es enger für den NHC: Da Kirchzell gegen Elbflorenz gewann, schrumpfte der Abstand auf einen Abstiegsplatz auf einen Punkt.

NHC: Ullrich, Martinovic, Wenderoth – Meyer 4, Iliopoulos, Lange, Seekamp 1, Hempel, Wilken 1, Gerstmann 4, Buhinicek 2, Nowak 4, Stöpler 5/3, Wodarz 4.

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