A-Jugend-Bundesliga

Für die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen zählt gegen Münster nur ein Sieg

Seine Wurfkraft aus der zweiten Reihe ist gefragt: Rene Andrei (mJSG), hier im Laufduell mit Pforzheims Tim Fäser (l.).
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Seine Wurfkraft aus der zweiten Reihe ist gefragt: Rene Andrei (mJSG), hier im Laufduell mit Pforzheims Tim Fäser (l.).

Die Marschroute ist klar. „Für uns zählt nur ein Sieg“, sagt David Kuntscher, Rückraumspieler der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, vor dem ersten Heimspiel des Bundesliga-Nachwuchses in der A-Jugend-Bundesliga (Sa. 15.15 Uhr Stadtsporthalle Melsungen). Allerdings: Gegner TSG Münster unterschätzen geht nicht. Denn der kanzelte am ersten Spieltag den VfL Eintracht Hagen mit 29:21 ab.

Melsungen - Auch das 43:28 der letzten Saison ist für Trainer Maienschein „kein Maßstab“. Denn: „Da hatten wir einen Sahnetag und beim Gast ging wenig.“ Trotzdem wünscht sich der mJSG-Coach, dass seine Mannschaft an die zweite Halbzeit des 35:23-Sieges beim Bergischen HC anknüpft, die mit 20:7 an die Gäste ging. Dank einer aggressiven und intelligenten Abwehr, eines Tempospiels mit Übersicht und eines breit angelegten Positionsangriffs, wo auch die Außen Ben Beekman und Benjamin Fitozovic glänzen durften.

Sollte die TSG mit einer 6:0-Deckung operieren, kommt es auch auf den Druck aus der zweiten Reihe an. Und da könnte neben David Kuntscher und Malvin Haeske auch Renee Andrei mit seiner „Riesenwurfgewalt“ (Maienschein) zum Trumpf der Nordhessen avancieren.

Bei Münster wusste Spielmacher Joshua Löw insbesondere seine beiden Halblinken Christian Suck und Moritz Prause in Szene zu setzen. Das will Florian Maienschein evtl. durch einen vorgezogenen Spieler einer 5:1-Variante (Paul Kompenhans) unterbinden lassen. Außerdem gilt es beim Rückzug auf den wieselflinken Linksaußen Philipp Brühl (12/2) zu achten, der gegen Hagen nicht zu halten war.

Beim zweiten Sieg im zweiten Spiel winkt die Tabellenführung. Dem gilt nicht unbedingt das Hauptaugenmerk des mJSG-Coaches („Wir schauen nur auf uns“), doch ein angenehmer, dem eigenen Selbstvertrauen förderlicher Nebeneffekt wäre das schon. Zumal danach die beiden Hessenderbys (in Dutenhofen und gegen Hüttenberg) auf dem Programm stehen.

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