Interview

Für mJSG-Trainer Florian Maienschein ist guter Start noch ausbaufähig

Mit seiner Mannschaft auf Kurs: Florian Maienschein, Trainer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen.
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Mit seiner Mannschaft auf Kurs: Florian Maienschein, Trainer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen.

Zwei Spiele, zwei klare Siege: Ohne Probleme hat die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen das Viertelfinale um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft erreicht. Trainer Florian Maienschein sieht im HNA-Interview trotzdem noch Steigerungsmöglichkeiten.

Haben Sie sich den „Restart“ nach sieben Monaten Pause so reibungslos vorgestellt?

Nein, das war nicht selbstverständlich. Alle Mannschaften haben das Problem, dass wir so lange keinen Wettkampf hatten. Das schafft Unsicherheit. Darüber, ob wir in der Lage sind, unsere Leistung auch wirklich abzurufen. Und das hat gut geklappt.

Welche Erkenntnisse haben Sie aus diesen Spielen für die kommenden gewonnen?

Wir haben viel richtig gemacht, aber an den Abläufen und Absprachen müssen wir noch feilen wie besonders das Spiel in Bittenfeld gezeigt hat. Wir hatten dort unsere Hochs und Tiefs. In den nächsten Spielen müssen wir die Tiefs minimieren und in Hochs verwandeln.

Top-Favorit Füchse Berlin hat aber beim 43:18 gegen Rostock noch höher gewonnen ...

Es kommt nicht darauf an, wie hoch die Spiele in der Vorrunde gewonnen werden, sondern wer am Ende im Finale steht.

Der Viertelfinal-Gegner steht noch nicht fest. Welcher Gegner, Pforzheim oder Balingen-Weilstetten, wäre Ihnen lieber?

Der Mannschaft und mir ist das egal. Wir haben da keinen Lieblingsgegner. Eine Vorliebe würde auch die Qualität der Gegner schmälern, die uns auf jeden Fall mehr fordern werden.

Mal optimistisch nach vorn gedacht: Im Halbfinale würde bereits Top-Favorit Füchse Berlin auf Sie und Ihre Mannschaft warten. Hätten sie die lieber erst im Finale gehabt?

Berlin und wir müssen erst mal noch ein Viertelfinale spielen. Berlin muss wahrscheinlich gegen die starken Leipziger ran, die dem vermeintlichen Favoriten das Weiterkommen sehr schwer machen werden. Wenn es dann zum Duell mit Berlin kommt, hat dieses auf jeden Fall Endspielcharakter.

Die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat sich kurzfristig noch mit Rohat Sahin, einem 19-jährigen, dynamischen Kreisläufer verstärkt, der in Bittenfeld bereits seinen Einstand feierte. Welche Rolle kann er im Titelkampf noch spielen?

Rohat verstärkt uns vor allem im Innenblock der 6:0-Deckung und gibt uns damit die Möglichkeit, mehr auf dieser Position zu rotieren. Spielern wie Paul Kompenhans, Jona Rietze und Ole Pregler könnte ich damit die ein oder andere Verschnaufpause mehr geben.

Apropos Ole Pregler. Der Bundesliga-Spieler fiel in ersten beiden Spielen nicht besonders auf.

Ole hat seine Aufgaben sowohl auf wie auch neben dem Platz. Wenn die Spiele enger werden, kann er für uns mit seiner Führungsstärke ein ganz wichtiger Faktor werden.

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