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„Ganz schlechte Abwehr“: SV Germania Fritzlar II chancenlos gegen TSG Leihgestern

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Von: Marcel Glaser

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Mit vereinten Kräften: Fritzlars Johanna Icke (oben) verteidigt gegen Leihgesterns Nessima Kerdi (l.) zusammen mit Hannah Grothnes.
Mit vereinten Kräften: Fritzlars Johanna Icke (oben) verteidigt gegen Leihgesterns Nessima Kerdi (l.) zusammen mit Hannah Grothnes. © Artur Schöneburg

Keine Chance hatte Handball-Oberligist SV Germania Fritzlar II gegen den Titelaspiranten TSG Leihgestern. Das Team von Trainerin Susanne Bachmann unterlag den Mittelhessinnen klar mit 18:29 (10:18).

Fritzlar – „Wir haben eine ganz schlechte Abwehrleistung gezeigt und im Angriff viel zu viele technische Fehler gemacht“, ärgerte sich SVG-Trainerin Bachmann. Schon früh lagen die Domstädterinnen mit 0:3 (5.) in Rückstand. Gegen die kompakte 6:0-Abwehr der Gäste fand der Fritzlarer Rückraum um Spielmacherin Hannah Grothnes und Sarah Oschmann nur selten ein Mittel. Dazu legte Fritzlar ein schlechtes Rückzugsverhalten an den Tag.

Bei den Gästen hingegen drehte vor allem Nessima Kerdi richtig auf. Die Rückraumspielerin war gerade im erweiterten Gegenstoß kaum zu stoppen und düpierte die SVG-Defensive ein ums andere Mal. Zudem traf Rechtsaußen Merle Carstens zuverlässig. Über 3:6 (9.) und 7:13 (19.) zog der Favorit bis zur Pause vorentscheidend auf 10:18 davon. Allein Torhüterin Maren Dasenbrock verhinderte mit sieben Paraden einen höheren Rückstand.

Bianka Virag pariert stark

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, weil die für Dasenbrock ins Tor gerückte Bianka Virag eine starke Leistung ablieferte und die Mittelhessinnen munter durchwechselten. Dennoch konnte die Germania den Rückstand nicht mehr verkürzen. Spätestens nachdem Jessica Dias vom Siebenmeterpunkt auf 23:13 (40.) erhöhte, war die Partie entschieden. Johanna Icke konnte zwar nochmal auf 18:27 (56.) verkürzen. Den Schlusspunkt setzte die zweitliga-erfahrene Olivia Reeh per Tempogegenstoß zum 29:18-Endstand.

SVG II: Dasenbrock (1.-30., 7 Paraden/18 Gegentore), Virag (7/11) – Grothnes 2, Icke 1, Alter 3, Sattar, Ködel 3, Albus 3/1, Wenner, Oschmann, Werner 4, Bücker 2.

Leihgestern: Schweisfurth (1.-47., 8/15), Stövesand (4/3) – Clausius, Seiffarth 2, Carstens 5, Penning 1, Eiskirch, Dias 2/2, Kerdi 8, Appel 1, Reeh 5, Schulz 2, Kunzig, Faber 3.

Siebenmeter: 1/1:2/3. Zeitstrafen: 6:0-Minuten. (Marcel Glaser)

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