SVH-Trainer Hazim Prezic geht nach dem 24:38 in Wallau mit seinem Team hart ins Gericht

„Ganze Mannschaft ein Totalausfall“

Ratlos: SVH-Trainer Hazim Prezic kann sich den Leistungsabfall nicht erklären. Archivbild: Schachtschneider

Wallau. Mit der Hoffnung, dem Topteam der SG Wallau möglichst lang Paroli bieten zu können und vielleicht sogar eine Sensation zu schaffen, sind die Oberliga-Handballer der SVH Kassel in die Ländcheshalle eingelaufen. Mit einem herben Dämpfer und einer 24:38 (9:18)-Niederlage kehrten sie wieder zurück. „Es ist mir ein Rätsel“, sagte SVH-Coach Hazim Prezic. „Eine Woche vorher haben wir stark gespielt und gekämpft. Wir hatten beste Voraussetzungen, die Mannschaft war gut eingestellt. Und dann das.“

Natürlich war dem Coach klar, dass die SG eine andere Spielstärke haben würde als der TV Reinheim, gegen den die Kasseler eine Woche zuvor den ersten Saisonsieg gefeiert hatten. „Aber so etwas habe ich nicht erwartet. Die ganze Mannschaft war ein Totalausfall“, klagte der Coach.

Zehn Minuten hielten die Harleshäuser mit, dann zog der Gastgeber immer weiter davon. „Wir haben den Faden völlig verloren“, so Prezic. 19 Fehlwürfe, 15 technische und sechs Abspielfehler waren nach Spielschluss in der Statistik der Kasseler vermerkt. Hinzu kamen etliche Zeitstrafen.

Schon zur Pause, beim 9:18 aus Harleshäuser Sicht, war die Partie gelaufen. Der angeschlagene Faruk Tataraga (Achillessehnen-Probleme) musste seine Schuhe nicht einmal mehr schnüren. (cl)

SVH: Hüsken, Luikenga; Schuldes 2, Gerner 1, Botte 7, Suton 1, Schroer 3, Evora 1, Denk 3, Gribner 4, Adam, Körber 2, Tataraga (ne.)

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