Hofgeismar/Grebenstein kann mit Sieg bei Aufsteiger Fuldatal den Abstand zu den Abstiegrängen vergrößern

SHG gastiert im Hexenkessel

Schwer zu kämpfen: Im Hinspiel tat sich die SHG, hier Florian Fehling beim Wurf, schwer gegen Aufsteiger Fuldatal und gewann nur knapp mit 30:29. Foto: zhj

Hofgeismar. Das dritte Auswärtsspiel in Folge müssen die Landesliga-Handballer der SHG Hofgeismar/Grebenstein am Wochenende bestreitet. Die Reise geht an die Ihringshäuser Eichhecke zur HSG Fuldatal.

Die Begegnung, die am Sonntag um 18 Uhr beginnt, ist für beide Teams von enormer Bedeutung im Abstiegskampf. Für Aufsteiger Fuldatal ist es einer der letzten Stohhalme, für die SHG eine große Chance, sich richtig Luft zu verschaffen.

„Uns wird ein heißes Spiel am Sonntag bevorstehen, aber wir wollen die zwei Punkte mitnehmen, damit wir da unten fürs Erste aus dem Gröbsten raus sind“, gibt Hofgeismar/Grebensteins Betreuer Benny Krahl die Marschroute vor. Auf Seiten der SHG fehlt an der Eichhecke einzig Stefan Kleinwegner. Dafür sollen zwei Spieler aus der Reserve mitfahren. Wer das sein wird, ist noch nicht entschieden.

Die HSG Fuldatal belegt derzeit mit 8:22 Punkte Platz zwölf, der auf jeden Fall den Abstieg bedeuten würde. Die SHG-Sieben ist Zehnter und hat fünf Punkte mehr auf dem Konto als der Wochenend-Gegner. Die Konstellation ist also klar: Gewinnt die HSG, rücken die Nichtabstiegsplätze von Eitra/Oberhaun (Elfter mit 12:18 Punkten) und Hofgeismar/Grebenstein zumindest in Reichweite. Gewinnt die SHG, hat sie einen komfortablen Vorsprung von sieben Punkten auf Fuldatal.

Benny Krahl beschreibt Fuldatal als unangenehmen Gegner. Das musste seine Mannschaft bereits im Hinspiel erfahren, das erst in letzter Sekunde durch einen verwandelten Siebenmeter von Benjamin Fehling mit 30:29 zu Gunsten der SHG entschieden wurde. Der größere Druck lastet am Sonntag auf den Hausherren. „Für Fuldatal geht es fast schon um alles, die werden bis zum Umfallen kämpfen“, ist sich Krahl sicher.

Besonders aufpassen müssen die Schützlinge von Trainer Ivars Geislers in Ihringshausen auf Routinier Donatas Kudzma. Der Spielmacher ist vielleicht nicht mehr ganz so torgefährlich wie früher, seine Anspiele haben aber nichts an Klasse verloren.

Weiterhin zu beachten sind Rückraummann Mark Holzhauer, der auch schon einmal für die SHG die Handball-Schuhe schnürte, und Allrounder Steve Winterhoff. „Der spielt eigentlich am Kreis, taucht aber auch im Rückraum und auf Außen auf, kann von allen Positionen Tore werfen und ist zudem ein klasse Abwehrspieler“, erläutert Benny Krahl.

Hofgeismar/Grebenstein sollte im Vergleich zum verloren gegangenen Auswärtsspiel bei der SVH Kassel die Fehler minimieren. Eine gute Abwehrleistung und sicher vorgetragenes Tempospiel könnten die Schlüssel zum Erfolg sein. Einfach wird es aber nicht. Die Halle an der Eichhecke ist als Hexenkessel bekannt. (zno)

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