3. Liga: NHC verliert 28:29

Northeimer HC liefert Tabellenführer Vinnhorst einen großen Kampf

Berteits nach einer Viertelstunde musste Paul Hoppe (am Ball) mit Rot vom Feld. Eine deutlich zu harte Entscheidung der Schiedsrichter.
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Berteits nach einer Viertelstunde musste Paul Hoppe (am Ball) mit Rot vom Feld. Eine deutlich zu harte Entscheidung der Schiedsrichter.

Ganz nah dran und doch verloren: Mit der bisher besten Saisonleistung hat Handball-Drittligist Northeimer HC den Tabellenführer TuS Vinnhorst am Samstagabend dicht vor einer Niederlage gehabt.

Einbeck - Die Gastgeber führten vor 200 Zuschauern in Einbeck zur Halbzeit 14:12, doch auch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen brachten den NHC um den verdienten Lohn. Am Ende gewann der Favorit 29:28.

Leere Augen bei den Spielern und ein enttäuschter Trainer Carsten Barnkothe: Wieder wurde ein guter Auftritt seines Teams nicht mit Punkten belohnt. Dabei agierte die Mannschaft gegen einen in der ersten Halbzeit aufreizend lässig spielenden Gast sehr konzentriert und war dank des besseren Torwarts mindestens auf Augenhöhe. Jan-Niklas Falkenhain und ein gut aufgelegter Sören Lange warfen ihr Team in Front, bevor Vinnhorst das Spiel ernster nahm (7:5). Lange verkürzte auf 6:7, als das Schiedsrichtergespann die erste von vielen diskutablen Entscheidungen traf: Paul Hoppe erhielt nach einem Foul die deutlich überzogene rote Karte. Malte Wodarz und Paul-Marten Seekamp kassierten zusätzlich Zeitstrafen. Trotzdem erkämpfte Joe Schuster kurz darauf den Ausgleich zum 9:9, bevor Tomislav Buhinicek gar das 10:9 (24.) gelang. In Topform präsentierte sich Glenn-Louis Eggert, der das Torwartduell klar gewann. Mit zwei gehaltenen Strafwürfen und vielen Paraden war Eggert ein sicherer Rückhalt hinter einer gut organisierten Abwehr. Der Lohn: die verdiente 14:12-Halbzeitführung.

Auch nach Wiederbeginn blieben die Northeimer am vermeintlich übermächtigen Gegner dran. Beim 27:27 zwei Minuten vor dem Ende war mindestens ein Punkt drin. Doch nach Vinnhorsts Treffer zum 28:27 scheiterte der NHC mit einem Tempogegenstoß, der TuS erhöhte auf 29:27 und spielte nach Buhiniceks Anschlusstreffer die Zeit souverän runter. Der Riese der Liga wankte, aber er fiel nicht.

Barnkothe lobte sein Team für die taktisch kluge Umsetzung des Spielplans und die gute Chancenverwertung. „Am Ende fehlte nur wenig, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Die Mannschaft hatte es verdient.“   (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Pätz - Pogadl, Meyer 4, Schuster 2, Lange 5, Seekamp 5/3, Hoppe 1, Bode, Stancic, Buhinicek 4, Falkenhain 3, Stöpler 1, Wodarz 3

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