Gegen Bruchköbel muss ein Sieg her

Handball-Oberliga: TSV Vellmar am Sonntag wieder mit Simon Adam

Kein Durchkommen: Gegen die Bruchköbeler Abwehr muss der Angriff des TSV Vellmar, hier mit Finn Hujer, schnell auf den Beinen sein.
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Kein Durchkommen: Gegen die Bruchköbeler Abwehr muss der Angriff des TSV Vellmar, hier mit Finn Hujer, schnell auf den Beinen sein.

Mit der SG Bruchköbel stellt sich am Sonntag ab 18 Uhr in der Großsporthalle in Vellmar das bisher sieglose Schlusslicht der Handball-Oberliga Nord beim TSV Vellmar vor.

Vellmar - Wollen die Nordhessen nicht schon frühzeitig mit dem Rücken zur Wand stehen, dann müssen sie ein Heimspiel wie das gegen die Mannschaft aus dem Main-Kinzig-Kreis gewinnen. Zumal in die nächste Runde, die Ergebnisse gegen die Mannschaften, die mit in die gleiche Gruppe gehen, mitgenommen werden. Und ein Sieg wäre auch die richtige Einstimmung auf die danach folgenden schweren Partien in Pohlheim und Melsungen.

Vellmars Trainer Abraham Rochel Icardo ist sich der Wichtigkeit und auch der Schwere der Partie gegen Bruchköbel bewusst. „Wir müssen hoch konzentriert sein, Bruchköbel ist besser, als es der Tabellenstand zeigt“, sagt der Spanier. Rochel hat sich mit der Mannschaft die Videos der beiden Bruchköbeler Spiele dieser Saison angeschaut. „Die rotieren ständig im Angriff und sind nur schwer auszurechnen“, sagt Rochel. Vellmar müsse in der Abwehr schnell auf den Beinen sein und kompakt stehen. Man dürfe sich keine Fehler erlauben. Im Angriff fordert Abraham Rochel mehr Disziplin, damit die Fehlerquote reduziert wird.

TSV Vellmar: Simon Adam wieder mit an Bord

Wichtig für den TSV Vellmar ist, dass Simon Adam wieder mit an Bord ist. Auf Routinier Vladimir Djuric muss man wegen seiner Oberschenkelzerrung aber wohl noch verzichten. Max Staubesand hat wegen der Schulterbeschwerden das Training in dieser Woche etwas reduziert, er sollte ab am Sonntag dabei sein. Die SG Bruchköbel kommt mit dem neuen Trainer Torsten Weber, dessen Zusage sich der sportliche Leiter Kazimir Balentovic schon im Januar 2021 geholt hatte. Der Kroate hatte früher selbst die SG trainiert.

Bruchköbel setzt auf eine solide Deckungsarbeit und baut im Angriff auf die Stärke von Alen Kulenovic, der aus Gelnhausen zu den Brunnenstädtern gestoßen ist, Maximilian Wolff oder Moritz Kosch. Neu sind Niklas Haupt (TSG Münster) und der Linkshänder Nicolaus Klein (TV Gelnhausen). Verzichten muss Bruchköbel wohl auf Leon Eck, der sich bei der Niederlage in Melsungen verletzt hat. Für die Gäste bedeutet die Partie in Vellmar eine Umstellung, in der heimischen Dreispitzhalle darf geharzt werden, in Vellmar nicht. Vielleicht ein kleiner Vorteil für den TSV Vellmar. (Peter Fritschler)

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