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Gelingt Melsungen/Körle/Guxhagen die Revanche gegen Dormagen?

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Abgezogen: Ben Backhaus (mJSG) erzielt in dieser Szene einen seiner fünf Treffer gegen Düsseldorf. Auf den flinken Rechtsaußen kommt es auch gegen Dormagen an.
Abgezogen: Ben Backhaus (mJSG) erzielt in dieser Szene einen seiner fünf Treffer gegen Düsseldorf. Auf den flinken Rechtsaußen kommt es auch gegen Dormagen an. © Pressebilder Hahn

Duell der Tabellennachbarn: In der Hauptrunde der A-Jugend-Bundesliga hat die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen den Nachwuchs von Bayer Dormagen zu Gast (Dienstag 20 Uhr, Stadtsporthalle), mit dem sie noch eine Rechnung offen hat.

Melsungen - Der letzte Spieltag in der Hauptrunde A, Staffel 2, der A-Jugend-Bundesliga sorgte für Überraschungen. Die Rhein-Neckar Löwen, die souverän an der Tabellenspitze thronen, kassierten gegen den Tabellendritten SG Pforzheim/Eutingen mit 26:27 (12:14) ihre erste Niederlage der laufenden Runde. Und: Der Tabellenvierte TSV Bayer Dormagen ließ gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden beim 34:35 (16:16) beide Punkte liegen und gastiert mit dieser Hypothek heute (20 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) bei der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen. Die könnte mit einem Sieg den Tabellennachbarn überflügeln und zum Dritten SG Pforzheim/Eutingen aufschließen.

Es wäre gleichzeitig die Revanche für die 21:33-Hinspielniederlage. „Wir hatten ab der 15. Minute das Handballspielen verlernt,“ blickt mJSG-Trainer Florian Maienschein immer noch etwas zerknirscht zurück. Für Rechtsaußen Ben Backhaus ist es daher wichtig, „diese Pleite aus dem Kopf zu bekommen“.

Ben Wolf weiß um die große Herausforderung gegen eine Mannschaft, die vor der Saison als einer der Titelkandidaten gehandelt wurde. „Wir müssen 120 Prozent geben, um zwei Punkte zu holen“, sagt der Torwart der Nordhessen, die zuletzt im Angriff durchaus zu überzeugen wussten.

Steigerungsbedarf gibt es dagegen im Deckungsverhalten. Der Bundesliga--Nachwuchs kassierte in den letzten beiden Spielen 68 Gegentore - jeweils 34 gegen die HC Düsseldorf und die JSG Balingen/Weilstätten.

Gegen Dormagen ist neben einer kompakteren Deckung über 60 Minuten auch ein schnelles Rückzugverhalten gefragt. Denn die Westdeutschen reisen mit ihrer torgefährlichen Flügelzange mit Finley Werschkull und Lennart Leitz an. Aus der zweiten Reihe droht Gefahr vom agilen Sören Steinhauser. Darüberhinaus sollte auch das Zusammenspiel mit dem starken Kreisläufer Finn Wolfram unterbunden werden.

Der MT-Trainer kann bis auf den Langzeitverletzten Leandre Goujard auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Offen ist noch der Einsatz des Rechtsaußen Florian Potzkai. (Von Kornelia Wilhelm)

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