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Gelungene Generalprobe! Northeimer HC gewinnt letzten Test gegen Gensungen/Felsberg

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250 Zuschauer waren am Sonntag beim letzten Testspiel der Northeimer in der Halle. Hier Finn Fietz (am Ball) gegen Gensungens Jona Gruber.
250 Zuschauer waren am Sonntag beim letzten Testspiel der Northeimer in der Halle. Hier Finn Fietz (am Ball) gegen Gensungens Jona Gruber. © Hubert Jelinek

Mit einem 41:31 (22:18)-Sieg gegen den letztjährigen Drittligisten ESG Gensungen/Felsberg haben die Drittliga-Handballer des Northeimer HC am Sonntag die Vorbereitung beendet. Zumindest der Angriff zeigte seine Klasse, die Abwehr hat dagegen durchaus noch Steigerungspotenzial.

Northeim – Mit voller Kapelle - nur Deni Skopic (krank) und Finnian Lutze (Beruf) fehlten - und sechs Neuzugängen präsentierten sich die Schwarz-Gelben in der Schuhwallhalle. Denn nachdem die Heimspiele der vergangenen Saison überwiegend in Einbeck ausgetragen wurden, gibt es nun endlich wieder deutlich mehr Handball in der angestammten Heimspielstätte. Möglich machen dies viele als Prallflächen an der Wand befestigte Matratzen, die noch als Werbeflächen zu haben sind, wie Marketing-Chef Oliver Kirch vermeldet. Der dicke Schaumstoff ermöglicht in der nach DHB-Statuten eigentlich zu kleinen Schuhwallhalle acht Heimspiele. Vier finden in Einbeck statt.

250 Zuschauer sahen am Sonntag einen torreichen Beginn. Christian Stöpler legte die ersten drei Tore vor - nur ein Fehlversuch bei neun Toren sind eine starke Bilanz des Linksaußen. Hannes Bransche zeigte sich erstmals beim 5:3 wurfgewaltig von halbrechts und war mit zehn Toren bester Northeimer Schütze. Die offensive 5:1-Abwehr der Hessen zwang den NHC oft zum Aufbau aus der eigenen Hälfte. Die ESG spielte zudem vor der Northeimer Abwehr einen sehr schnellen Ball und glich so mehrfach aus. Erst zum Ende der ersten Hälfte setzte sich der NHC mit 22:18 erstmals leicht ab.

Nach dem Wiederanpfiff versuchte Gensungen den Northeimer Rückraum mit einer offenen 3:3-Deckung zu stören, dennoch gelangen Rick Harder sechs Treffer. Gegen Ende ließen die Kräfte der Gäste nach und der NHC baute seine Führung aus. „In der Abwehr haben wir noch Luft nach oben, aber der Angriff lief gut. Wir sind 60 Minuten hohes Tempo gegangen und haben sicher 60, 70 Angriffe gespielt. Dazu hatte Glenn-Louis Eggert im Tor eine gute zweite Halbzeit“, sagte Trainer Jürgen Bätjer.

NHC: Eggert, Wenderoth, Pätz - Pogadl, Heyken 1, Schuster 1, Bransche 10, Seekamp 1, Neufing 2, Harder 6, Bode 6, B. Bialas 1, Stöpler 9/4, Wodarz 3, Fietz 1, S. Bialas , Burandt  

(Axel Janßen)

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