Handball-Oberliga der Frauen: Plesse-Hardenberg schlägt VfL Wolfsburg 32:30

Gelungene Heimpremiere

Harte Gegenwehr: Beim Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg musste die HSG Plesse-Hardenberg mit Julia Herale (am Ball) lange kämpfen. Foto:  zje

Bovenden. Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg sind in der Handball-Oberliga angekommen. In der Bovender Sporthalle feierte der Aufsteiger am Samstag mit dem schwer erkämpften 32:30 (12:12) über den VfL Wolfsburg eine erfolgreiche Heimpremiere.

Freude und Erleichterung waren Artur Mikolajczyk nach der Zitterpartie deutlich anzumerken. Und das nicht nur, weil er seinem Freund und Ex-Trainer der BG-Basketballer John Patrick, der mit seiner Familie unter den Zuschauern weilte, einen Sieg seiner Schützlinge präsentieren konnte. Er war richtig stolz auf seine Mannschaft.

„Sie hat mit viel Herz gespielt, aber auch clever“, lobte der Coach. „Wir haben noch nicht alles, aber sehr viel richtig gemacht und auch spielerisch überzeugt. Es hat heute großen Spaß gemacht, auch wenn es am Schluss noch einmal eng wurde.“

In der Tat zeigte sich das Burgenteam gegenüber der Niederlage in der Vorwoche stark verbessert. Die Körpersprache war eine ganz andere. Es wurde mit viel mehr Tempo und Zug zum Tor gespielt. Schwächen wurden mit viel Einsatzbereitschaft kompensiert und am Ende mit dem ersten Saisonsieg zurecht belohnt.

Herauszuheben aus einem guten Kollektiv ist in erster Linie Lisa Sander. Der Youngster ging couragiert voran und machte mit dem 32. Treffer 17 Sekunden vor dem Abpfiff den Sack zu. Dazu zeigte Maike Lapschies wieder ihre Torjägerqualitäten. Linksaußen Anja Becker bestach in der zweiten Halbzeit mit einer tollen Trefferquote. Und am Kreis verwertete Katharina Reimann - wie schon in Hollenstedt - gekonnt die Anspiele ihrer Mitspielerinnen.

Die hatten zwar ihre liebe Mühe und Not mit dem körperlich überlegenen und wurfgewaltigen Rückraum der Gäste, doch mit viel Leidenschaft wurden zwischenzeitliche Rückstände (5:7, 12:14) immer wieder wettgemacht. Beim Spielstand von 25:25 (50.) läutete die HSG dann die entscheidende Phase ein. In vier Minuten gelangen zur Freude der sich nun lautstark bemerkbar machenden Anhängerschaft vier Tore in Serie. Mit einer offensiveren Abwehrformation konnte Wolfsburg zwar noch auf 30:31 verkürzen, doch dann sorgte Lisa Sander für einen Freudentaumel im HSG-Lager.

HSG: Teuchert, Bühn - Reimann 6, Maike Lapschies 9, Herale 1, Dötsch, Sander 9, Strahlke 2, Lath, Becker 5, Jochens. (zys)

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